Montag, 15. Oktober 2012

Grundstücksuche - Unser Ansatz




Was jetzt noch fehlte war das geeignete Baugrundstück. Leider konnten uns die Baufirmen in Fellbach keine vernünftigen Plätzchen vermitteln, auch Immobilienscout24.de oder andere Portale hatte nur Grundstücke mit überhöhten Preisen in seltsamen Lagen anzubieten. Alles nicht zufriedenstellend.

Unsere Taktik (die im Endeffekt dann auch aufging) war zwar müßig aber doch effektiv: Wir klapperten alle Sparkassen Webseiten, lokalen Banken und vor allem Gemeindewebseiten im Umkreis von 40 Kilometern um Stuttgart ab und machten das zu einer einwöchigen, abendfüllenden Vollzeitbeschäftigung. Super, was man in seinem Urlaub alles machen kann, aber: Das Unterfangen hat schnell Früchte getragen und wir hatten Glück, den letzten Bauplatz in einem Neubaugebiet direkt von der Gemeinde abkaufen zu können.

Ein bisschen Verhandeln konnte man auch noch... Bingo :-)

Der Kaufvertrag war schon aufgesetzt und als Standardwerk der Gemeinde für alle anderen Bauplätze ebenfalls verwenden worden, so hatten wir schnell einen Notartermin und konnten den Kaufvertrag unterschreiben.

Montag, 1. Oktober 2012

Wahl/Struktur der Kredit(e)

Als nächster Schritt mussten wir uns die letzten Wochen Gedanken zur Struktur der Kredite und vor allem über den geeigneten Anbieter machen. Der erste Gedanke war: Schauen wir mal im Netz was diverse Vergleichsportale ausspucken. Wenn es nach diesen Vergleichsanbietern geht soll man wohl idealerweise 20/30% Eigenkapital und für den Rest einen reinen Geldmarktkredit aufnehmen - was für ein Quatsch.

Wir hatten also detaillierte Gespräche mit einigen Direktbanken (z.b. DKB, ING-Diba) und parallel noch mit etablierten Banken (Hausbanken) wie der Sparkasse vor Ort.

Was für uns nach tagelangen Vergleichen dann am Ende eine Überraschung war: Unterm Strich war das Angebot der Sparkasse das am ausgewogen Beste (33% Bausparverträge mit Riester, 33% Geldmarkt und 33% über die KFW Bank bezuschusste Kredite) - ein kleiner Batzen Eigenkapital und schön können wir in das Projekt starten.

Hoffentlich reicht uns das Geld am Ende aus...

Donnerstag, 20. September 2012

Massiv vs. Fertighaus

Zwischenzeitlich haben wir die Fertighausaustellung in Fellbach besucht und sind nun im Bilde was Preise, Leistungen und Möglichkeiten eines Fertighauses angeht. Die Vorteile sind (zumindest im Prospekt) eine kurze Aufstellzeit, gute Dämmeigenschaften, Planungssicherheit und ein breites Portfolio an Anbietern und Beispielhäuser. Auch die Vorproduktion im Werk und das Entfallen der sonst zeitintensiven ständigen Reise zur Baustelle würde laut Versprechen entfallen - klar, dass hier überhaupt nichts ganz entfällt, aber der Aufwand hoffentlich etwas reduziert ist während der Bauzeit (schon allein weil diese kürzer ist).

Da meine Eltern bereits große Probleme und Ärger mit dem Bau eines Massivhauses hatten (Haus bzw. Keller über Winter offen, riesen Verzögerungen auf der Baustelle, schlecht Kalkulierbar und enorme Planungsprobleme) und die Schwiegereltern mit einem Fertighaus super zufrieden sind, war die Entscheidung für ein Fertighaus schnell getroffen.

Einzige Bedingung vorab: Wir wollen unser Haus individuell vom Architekten planen lassen und alle unsere Vorstellungen erfüllt haben (also kein Haus von der Stange). Positiv überrascht waren wir daher, als uns die meisten größeren Anbieter in Fellbach erklärten, dass diese Leistung bereits im "Standard" inkludiert sei und es Aktionshäuser wie vor 10 Jahren aktuell eigentlich nicht mehr gäbe.

Somit sind wir in nähere Gespräch mit Fertighaus Weiss, Schwörer, Schwabenhaus und oberflächlich noch mit einigen anderen Anbieter eingestiegen.

Montag, 3. September 2012

Haus kaufen vs. bauen

Nachdem nun doch einige Wochen ins Land gestrichen sind konnten wir diverse "gebrauchte" Häuser live anschauen und uns ein Bild vom aktuellen Markt machen: Unterm Strich gibt es viel... Schrott!

In den preislichen Dimensionen die für uns interessant sind, gibt es durchaus Häuser im Bereich 140qm² zu kaufen, allerdings halten diese kaum die Anforderungen der neuen Energieverordnung ein, im Gegenteil, es würde ein nicht kalkulierbarer Renovierungskosten-Block in unserer Budgetplanung auftauchen.

Auch ist das Thema "große Eigentumswohnung" vom Tisch, die es zwar im Großraum Stuttgart für das Budget durchaus gibt - die Abhängigkeit an den eigentlichen Eigentümer des Hauses gefällt uns dann letzten Endes doch nicht, ausserdem ist ein eigener Garten auf lange Sicht unsere Zielvorstellung.

Entscheidung: Wir wollen ein Haus bauen!

Aufgrund dieser Eindrücke haben wir uns entschlossen das Thema "Kaufen" komplett aussen vor zu lassen und mit volldampf das Bauen zu forcieren. Natürlich können wir den Aufwand zu diesem Zeitpunkt noch nicht einschätzen, wir hoffen einen Anbieter zu finden bei dem Schlüsselfertig auch wirklich Schlüsselfertig bedeutet.

Mittwoch, 1. August 2012

Der erste Post - Status Quo

Heute haben wir uns entschieden Eigentum zu erwerben - die Idee ist noch nicht weiter ausgereift als genau bis zu diesem Punkt: Eigentum erwerben!

Somit sind unsere nächsten Schritte auch noch nicht weiter ausgestaltet - was aber klar ist: Wir brauchen einen Plan! Der vorläufige Plan wurde bis dahin entwickelt:
1) Entscheidung Kaufen vs. Neubau treffen --> Marktsondierung, Zweck
2) Zeitrahmen und Deadlines festlegen
3) Maximales Budget festlegen --> Mit einigen Banken sprechen, Eigenkapital sichten
4) Informationen sammeln --> alles was man finden kann aufsaugen

 In den kommenden Wochen werden wir also intensive Diskussionen erwarten, immobilienscout und sonstige Portale abklappern und entsprechende Termine bei Banken und auch Bauberatern ausmachen. Auch die Fertighaus Austellung in Fellbach werden wir besuchen.