Freitag, 26. April 2013

Disaster - Hilfe Bauantrag!

Nach zwei Wochen der Ruhe traf ein Riesenpäckchen von Fertighaus Weiss bei uns ein, dass wir freudig öffnend und nach gründlicher Vorsortierung auf dem Tisch zerlegend studierten - ja das war er nun, der Bauantrag. In 6 verschiedenen Ausführungen an die unterschiedlichsten Behörden, Ämter und Genehmigungsinstanzen - bedeutete für uns drüberschauen und dann kurzfristig losschicken an die Gemeinde...

...zumindest war so unser Plan bevor WIR entdeckten, dass der Bauantrag nicht nur unvollständig sondern Stückweise einfach falsch ausgefüllt war. Unterschriften fehlten, Ausnahmegenehmigungen waren schlecht beschrieben, fehlten und waren nicht in allen Unterlagen einheitlich. Ohje - also doch detaillierter bis zum kleinsten Tüpfelchen prüfen... super!

Immerhin versprach Weiss bzw. unser Architektkontakt dort Besserung und schickte eine angepasste Version zu (zumindest das Delta) dass wir in die Ordner einsortieren durften - wenn es denn korrekt gewesen wäre, denn immernoch fehlte was. Also nochmal eine Runde drehen, so ging es ein paarmal hin und her.

Als dann endlich alles bei der Gemeinde eingereicht war, bekamen wir einen Anruf vom Bauamt "Es fehlen Ausführungen zu Ausnahmegenehmigungen" - interessant, waren das doch die Stellen die wir bei Fertighaus Weiss noch moniert hatten und daraufhin ein "Nein, das brauchen wir nicht mit aufnehmen in den Bauantrag, ist mit der Gemeinde so abgestimmt" zurückbekamen. Ja, genau!

Was natürlich mit dem Bauantrag nicht fehlen durfte, war die erste Abschlagszahlung von Fertighaus Weiss - na also die Buchhaltung funktioniert jedenfalls :-) Aber auch nur bedingt, denn das Zahlungsziel der Rechnung war auf (nach Erhalt der Rechnung durch uns) 4 Werktage festgesetzt mit dem Kommentar "sollte das Geld nicht rechtzeitig beglichen werden, kann sich das Projekt verzögern".

Es bleibt anzumerken, dass wir Zwischenzeitlich als Ansprechpartner neben Architekt und Berater noch Kontakt zu einem zweiten Architekten und dem Herrn von der Rechnungsstellung hatten. Macht mittlerweile in Summe 4 Ansprechpartner.

Freitag, 12. April 2013

Die Vorabzugspläne sind da - endlich konkret aber nicht korrekt!

Nachdem nun wieder über einen Monat nichts passiert ist - erreichte uns wie aus heiterem Himmel eine Email mit den Vorabzugsplänen (also das Ergebnis unseres technischen Gesprächs Anfang März). Also hieß es Pläne genau studieren, Änderungen notieren und an Fertighaus Weiss melden.

Nachdem einige Fenster in die falsche Richtung aufgingen und Türen zu schmal oder an der falschen Position waren, gab es doch eine lange Email mit Änderungen zu den Plänen. Nach einigem Hin und Her wurden die Pläne dann durch uns abgenommen und Weiss konnte die Unterlagen für den Bauantrag fertig machen.

Dienstag, 2. April 2013

Kredite komplett abgeschlossen

Kurzes Zwischenstand an unserer Kreditfront: Nach einigen unliebsamen Überraschungen mit den Kollegen der Sparkasse - die sich plötzlich nicht mehr an Details der Gespräche erinnern konnten (die Erinnerung dann aber recht schnell zurückkehrte als wie das Mailprotokoll erneut zusandten) - konnten wir nun endlich alle Kredite entsprechend beantragen und sind nun auf der monetären Seite ready for rumble!

Lessons Learned: Wie wichtig ist es auch in der Zusammenarbeit mit der Sparkasse, alles schriftlich zu dokumentieren, entsprechende Protokolle der Gespräche anzufertigen und immer schön alles bestätigen zu lassen. Die Werbung der Sparkasse im TV ist wahrscheinlich wirklich mit Schwenks aus deren day-to-day business angereichert - mir kommt das alles bekannt vor, Stichwort: Kundenzufriedenheit.

Freitag, 1. März 2013

Technisches Gespräch: Tuchfühlung mit dem Architekten

Die letzten 3 Monate ist seit Vertragsschluss seitens Fertighaus Weiss erst mal gar nichts passiert, nun endlich eine Einladung zum technischen Gespräch in Oberroth Anfang März.

Das Gespräch begann mit der Positionierung unseres Grundrisses auf dem Grundstück. Hier hatten wir einige Diskussionen, haben dann aber das ideale Fleckchen gefunden - also wurde die Zeichnung entsprechend auf dem Plan befestigt und direkt kopiert damit wir damit weiterarbeiten konnten.

Nächster Schritt war die Festlegung der Fenstergrößen, Art und Breite der Türen, Diskussion über die Treppe im Flur und einige weitere Details wie Raumgrößen und Höhen sowie Dachneigung (immer mit Blick auf den Bebauungsplan unseres Grundstücks).

Als hier alles festgelegt war ging es nach einem kurzen Mittagssnack weiter in das kleine Bemusterungszentrum um dort Fenstersimse, Farben, Dachziegel, Türgriffe und die Beschaffenheit der Treppe festzulegen.

Unterm Strich hatten wir bis hierher ein gutes Gefühl, der Architekt war freundlich hatte aber dennoch eine lange Liste an Hausaufgaben mitzunehmen um entsprechende Rückfragen direkt mit Statik, Reisser und anderen Personen zu klären (z.B. verspiegelte Fenster)

Nachtrag August 2013: Es sei angemerkt, dass wir zu diesem Zeitpunkt nur mit 2 Personen kontakt hatten - Berater und Architekt - soweit sogut. Weiterhin sei angemerkt, dass uns der eigentliche Vorabzugs-Plan erst einen Monat später und die Anlage zu diesem Gespräch mit den Änderungen und Kostendifferenzen erst im Juli erreichen sollte.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vertragsunterzeichnung und Verhandlung

Heute war es soweit: Wir trafen uns mit dem Berater sowie Vertriebsleiter zum finalen Verhandlungs- und Unterzeichnungstermin des Vertrages. Nachdem uns nach wie vor der Preis zu hoch erschien (und laut Berater noch einiges zu machen sei) fuhren wir frohen Mutes erneut nach Oberroth.

Wir konnten nach einigen Diskussionen vor Ort den Preis um einige tausend Euro nach unten verhandeln, das war schonmal super - wir hatten den Eindruck Weiss möchte uns gerne als Kunden gewinnen.

Einzig unklarer Punkt im Gespräch war nach wie vor die Garage, hier konnten sich sowohl Vertriebsleiter als auch Berater nicht zu einer finalen Aussage bzgl. Machbarkeit der Zwischendecke durchringen und es wurde auf den späteren Architektentermin verwiesen. Also wurden uns 3 Alternativen präsentiert: Bau mit Garage, Bau mit Garagenvariante und das Haus ohne Garage. Hier war die Aussage: "Wir schliessen den Vertrag mit Garage ab, Sie bekommen den Rabatt auch auf den Garagenpreis und wenn Sie die Garage später doch nicht wollen, wird die Position einfach gestrichen und Sie können mit Variante 3 weiterrechnen. Dann wird die Garage zumindest mitgeplant im Bauantrag."

Ebenfalls wurde der Fertigstellungstermin grob mitsamt Vertragsstrafe bei Nichterfüllung festgelegt und noch einige Extras mit reinverhandelt. Wir bekamen die Zusage, den Fertigstellungstermin sogar vorgezogen zu bekommen, sobald ein anderer Kunde vom Vertrag zurücktritt (Nachtrag August 2013: Angeblich ist bis zu diesem Zeitpunkt - also seit 8 Monaten - kein einziger Neu-Kunde von Fertighaus Weiss von seinem Vertrag zurückgetreten, nicht mal ein Finanzierungsvorbehalt o.ä. wurde geltend gemacht, schwer vorstellbar... Sollte dies jemand lesen der das widerlegen kann, wären wir für einen Hinweis dankbar!)

Weiterhin wurde zu diesem Zeitpunkt festgelegt, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Fundamente unter der Bodenplatte notwendig werden. Ebenfalls wurde uns versichert, dass Fertighaus Weiss die angebotene Bodenplatte grundsätzlich ohne Drainage verlegt, da dies nicht notwendig ist.

Alles in allem hatten wir ein gutes Gefühl als wir den Vertrag unterschrieben.

Freitag, 30. November 2012

Fine-Tuning des ersten Angebots mit Vor-Bemusterung der Standards

Nachdem nun für uns klar war, dass Fertighaus Weiss voraussichtlich das Rennen machen wird, wollten wir uns nochmals wirklich von den bereits auf Bildern gezeigten Standards überzeugen und auch das erste Angebot noch etwas "fine-tunen". Also sind wir nach Oberroth gefahren um direkt mit dem Berater alles einmal live anzuschauen - die Werksführung sparten wir uns, das hatten wir auf Bildern und auch bei anderen Anbietern bereits abgedeckt.

In Oberroth bei Fertighaus Weiss angekommen, waren wir etwas erschreckt von der wirklich sehr kleinen "Bemusterungs-Ecke" - hatten wir doch eine Woche davor die riesen Hallen von Schwörer besichtigt. Nicht abschrecken lassen war hier die Devise, schließlich war ja alles vorhanden nur eben nicht ganz so schick. Man gestand auch ein, dass aktuell ein größeres Zentrum im Bau sei - ok wird auch Zeit.

Wir schauten uns also Türen, Ziegel, Fenster, Heizung und auch bei Reisser im separaten Sanitär-Studio die Einrichtungen und Fliessen im Standard an: In Summe waren wir zufrieden (auch wenn die Eckbadewanne und unsere favorisierten Waschbecken, sowie das bodentiefe Duschelement nicht im Standard enthalten sind - die Fliessen im Standard sind aber absolut das, was wir uns erhofft hatten) Bei Weiss wirkte in Summe alles einen Tick altmodischer / nicht ganz auf der Höhe der Technik und Zeit aber vermittelte trotzdem den Eindruck: "Das hat sich bewährt, das funktioniert auf alle Fälle und macht keine Probleme - rundum solide".

Im Nachgang besprachen wir nochmals das Angebot, fügten einige Positionen hinzu und gaben dem Berater noch einige Hausaufgaben mit auf den Weg, da er "Elektrisch" nicht sehr bewandert war - ein bisschen kamen wir uns vor als sind wir die ersten Kunden bei Fertighaus Weiss die z.B. eine Überwachungskamera installieren möchten oder RWE Smarthome nutzen - interessant.

Was weniger schön ablief, war die Diskussion bzgl. Garage/Carport Kombination. Das ursprüngliche Angebot hatten wir frech beim Hersteller Ott direkt nochmals angefragt und promt für ca. 4000 € günstiger angeboten bekommen - baugleich. Hier war keine Diskussion/Verhandlung mit Weiss möglich und auch die Ausstattung der Garage (ist ein Zwischenboden vorhanden, wie ist das mit der Elektrik, welche Fundamente sind nötig) konnte uns nicht beantwortet werden und es wurde auf einen späteren Termin (technisches Gespräch mit dem Architekten) verwiesen um weitere Details zu klären. Schon jetzt war klar, das machen wir unter den Voraussetzungen garantiert nicht bei Weiss direkt.

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Nachtrag im Februar 2013: Dieses Vorgehen (das auch bei vielen anderen Punkte ebenfalls so praktiziert wurde) stellte sich am Ende als Taktik des Verkäufers heraus, erst mal sagen "wird schon passen" und hinterher schauten wir in verduzte Gesichter der Architektin, des Statikers oder des Elektrikers die sagten "Sowas haben wir noch nie gehört, dass kann überhaupt nicht sein, wer hat Ihnen denn sowas erzähl"... Interessant - aber gut das wir alles schriftlich hatten...

Nachtrag August 2013:
Hier begann auch die Diskussion zu unseren Fundamenten unter der Bodenplatte, die sich bis zur finalen Klärung mit Fertighaus Weiss noch 8 Monate erstrecken sollte und unterschiedlichste Aussagen zu Tage forderte (Im Endeffekt allerdings knapp 3000€ ungeplante Mehrkosten verursachte)

Donnerstag, 15. November 2012

Die Wahl des Fertighaus-Anbieters

Wie schon im vorigen Post geschrieben sind bei uns nun 3 Anbieter in der engeren Auswahl: Fertighaus Weiss, Schwörer und Schwabenhaus.

Von der Grundausstattung und den Standardleistungen und den abgegebenen Leistungen sind alle 3 Anbieter sehr ähnlich, wir haben unsere Wünsche in allen Gesprächen mitgeteilt, die Grundrisse zu den Angeboten ähnelten sich also stark. Im Detail standen wir also vor folgender Entscheidung:

Schwabenhaus:
Hier hatten wir einen neuen Berater bekommen, der bisher noch wenig Beratungsarbeitet geleistet hat. Dafür hat er sich aber wacker geschlagen, allerdings war die Form des Angebots als auch die unverzügliche Ablehnung über den Preis des Angebots zu verhandeln ein absolutes No-Go.

Schwörer:Bei Schwörer sind wir zum Bauherreninfotag gefahren - dies ist absolut empfehlenswert. Das Ausstellungs- und Bemusterungszentrum von Schwörer, als auch das Haus auf der Fertighaus-Austellung in Fellbach sind einfach sensationell groß und modern. Hier kann Weiss wirklich einpacken - kein Vergleich. Die Beratung hat uns allerdings dann weniger Gefallen - es ging viel um Nebensächlichkeiten und Zwischenmenschliche Kundenfängerei als um das eigentliche Projekt. Das Angebot war uns ebenfalls nicht eindeutig genug und in Summe auch unübersichtlich - wenn auch günstiger als anfänglich gedacht.

Fertighaus Weiss:
Unser Berater war hier sensationell - nicht nur, dass er mit uns einen Termin bei uns zu Hause vereinbarte sondern auch die Bereitschaft/Initiative, direkt auf der grünen Wiese unsere Vorstellungen auf Papier mitzuzeichnet hat uns sehr gefallen. Auch wurden viele Versprechungen gemacht: Alles in allem hatten wir den Eindruck, Weiss ist ein zuverlässiges, pragmatisches Familienunternehmen, dass uns ein rundum-sorglos Paket bieten möchte bei dem wir uns um NICHTS kümmern müssen. Das war genau was wir suchten, der Berater konnte das überzeugend verkaufen (bleibt abzuwarten ob sich das bewahrheitet).

Letzten Endes haben wir uns nicht zuletzt wegen der Versprechen und Erfahrung unseres Beraters für Fertighaus Weiss entschieden - die Chemie hat gepasst und das Angebot und die Zusagen waren in Summe das beste Paket. Auch die Versicherung, dass nur ein Ansprechpartner für uns zuständig sein wird und alle Beteiligten Mitarbeiter bei Fertighaus Weiss und direkt angestellt sind (was auch so auf der Webseite von Weiss steht) überzeugte uns - quasi Rundum Sorglos.

Nachtrag August 2013: Lessons learned - der Berater steht leider nicht immer für die Leistung der Firma, die er vertritt. An Versprechen und Gespräche kann er sich plötzlich nicht mehr erinnern - dargestellte Möglichkeiten zur Umsetzung im Haus sind schlichtweg falsch oder nicht realisierbar und das wichtigste: Es gibt während der Planungsphase definitiv nicht nur einen Ansprechpartner - in unserem Falle mindestens 7 mit denen wir nebenher noch Informationen austauschen mussten...

Montag, 15. Oktober 2012

Grundstücksuche - Unser Ansatz




Was jetzt noch fehlte war das geeignete Baugrundstück. Leider konnten uns die Baufirmen in Fellbach keine vernünftigen Plätzchen vermitteln, auch Immobilienscout24.de oder andere Portale hatte nur Grundstücke mit überhöhten Preisen in seltsamen Lagen anzubieten. Alles nicht zufriedenstellend.

Unsere Taktik (die im Endeffekt dann auch aufging) war zwar müßig aber doch effektiv: Wir klapperten alle Sparkassen Webseiten, lokalen Banken und vor allem Gemeindewebseiten im Umkreis von 40 Kilometern um Stuttgart ab und machten das zu einer einwöchigen, abendfüllenden Vollzeitbeschäftigung. Super, was man in seinem Urlaub alles machen kann, aber: Das Unterfangen hat schnell Früchte getragen und wir hatten Glück, den letzten Bauplatz in einem Neubaugebiet direkt von der Gemeinde abkaufen zu können.

Ein bisschen Verhandeln konnte man auch noch... Bingo :-)

Der Kaufvertrag war schon aufgesetzt und als Standardwerk der Gemeinde für alle anderen Bauplätze ebenfalls verwenden worden, so hatten wir schnell einen Notartermin und konnten den Kaufvertrag unterschreiben.

Montag, 1. Oktober 2012

Wahl/Struktur der Kredit(e)

Als nächster Schritt mussten wir uns die letzten Wochen Gedanken zur Struktur der Kredite und vor allem über den geeigneten Anbieter machen. Der erste Gedanke war: Schauen wir mal im Netz was diverse Vergleichsportale ausspucken. Wenn es nach diesen Vergleichsanbietern geht soll man wohl idealerweise 20/30% Eigenkapital und für den Rest einen reinen Geldmarktkredit aufnehmen - was für ein Quatsch.

Wir hatten also detaillierte Gespräche mit einigen Direktbanken (z.b. DKB, ING-Diba) und parallel noch mit etablierten Banken (Hausbanken) wie der Sparkasse vor Ort.

Was für uns nach tagelangen Vergleichen dann am Ende eine Überraschung war: Unterm Strich war das Angebot der Sparkasse das am ausgewogen Beste (33% Bausparverträge mit Riester, 33% Geldmarkt und 33% über die KFW Bank bezuschusste Kredite) - ein kleiner Batzen Eigenkapital und schön können wir in das Projekt starten.

Hoffentlich reicht uns das Geld am Ende aus...

Donnerstag, 20. September 2012

Massiv vs. Fertighaus

Zwischenzeitlich haben wir die Fertighausaustellung in Fellbach besucht und sind nun im Bilde was Preise, Leistungen und Möglichkeiten eines Fertighauses angeht. Die Vorteile sind (zumindest im Prospekt) eine kurze Aufstellzeit, gute Dämmeigenschaften, Planungssicherheit und ein breites Portfolio an Anbietern und Beispielhäuser. Auch die Vorproduktion im Werk und das Entfallen der sonst zeitintensiven ständigen Reise zur Baustelle würde laut Versprechen entfallen - klar, dass hier überhaupt nichts ganz entfällt, aber der Aufwand hoffentlich etwas reduziert ist während der Bauzeit (schon allein weil diese kürzer ist).

Da meine Eltern bereits große Probleme und Ärger mit dem Bau eines Massivhauses hatten (Haus bzw. Keller über Winter offen, riesen Verzögerungen auf der Baustelle, schlecht Kalkulierbar und enorme Planungsprobleme) und die Schwiegereltern mit einem Fertighaus super zufrieden sind, war die Entscheidung für ein Fertighaus schnell getroffen.

Einzige Bedingung vorab: Wir wollen unser Haus individuell vom Architekten planen lassen und alle unsere Vorstellungen erfüllt haben (also kein Haus von der Stange). Positiv überrascht waren wir daher, als uns die meisten größeren Anbieter in Fellbach erklärten, dass diese Leistung bereits im "Standard" inkludiert sei und es Aktionshäuser wie vor 10 Jahren aktuell eigentlich nicht mehr gäbe.

Somit sind wir in nähere Gespräch mit Fertighaus Weiss, Schwörer, Schwabenhaus und oberflächlich noch mit einigen anderen Anbieter eingestiegen.

Montag, 3. September 2012

Haus kaufen vs. bauen

Nachdem nun doch einige Wochen ins Land gestrichen sind konnten wir diverse "gebrauchte" Häuser live anschauen und uns ein Bild vom aktuellen Markt machen: Unterm Strich gibt es viel... Schrott!

In den preislichen Dimensionen die für uns interessant sind, gibt es durchaus Häuser im Bereich 140qm² zu kaufen, allerdings halten diese kaum die Anforderungen der neuen Energieverordnung ein, im Gegenteil, es würde ein nicht kalkulierbarer Renovierungskosten-Block in unserer Budgetplanung auftauchen.

Auch ist das Thema "große Eigentumswohnung" vom Tisch, die es zwar im Großraum Stuttgart für das Budget durchaus gibt - die Abhängigkeit an den eigentlichen Eigentümer des Hauses gefällt uns dann letzten Endes doch nicht, ausserdem ist ein eigener Garten auf lange Sicht unsere Zielvorstellung.

Entscheidung: Wir wollen ein Haus bauen!

Aufgrund dieser Eindrücke haben wir uns entschlossen das Thema "Kaufen" komplett aussen vor zu lassen und mit volldampf das Bauen zu forcieren. Natürlich können wir den Aufwand zu diesem Zeitpunkt noch nicht einschätzen, wir hoffen einen Anbieter zu finden bei dem Schlüsselfertig auch wirklich Schlüsselfertig bedeutet.

Mittwoch, 1. August 2012

Der erste Post - Status Quo

Heute haben wir uns entschieden Eigentum zu erwerben - die Idee ist noch nicht weiter ausgereift als genau bis zu diesem Punkt: Eigentum erwerben!

Somit sind unsere nächsten Schritte auch noch nicht weiter ausgestaltet - was aber klar ist: Wir brauchen einen Plan! Der vorläufige Plan wurde bis dahin entwickelt:
1) Entscheidung Kaufen vs. Neubau treffen --> Marktsondierung, Zweck
2) Zeitrahmen und Deadlines festlegen
3) Maximales Budget festlegen --> Mit einigen Banken sprechen, Eigenkapital sichten
4) Informationen sammeln --> alles was man finden kann aufsaugen

 In den kommenden Wochen werden wir also intensive Diskussionen erwarten, immobilienscout und sonstige Portale abklappern und entsprechende Termine bei Banken und auch Bauberatern ausmachen. Auch die Fertighaus Austellung in Fellbach werden wir besuchen.