Mittwoch, 25. September 2013

Eskalation an die Geschäftsleitung

Nachdem mittlerweile unser Frust über das ewige hin und her mit zahllosen Mitarbeitern, ständig neue Mehrkosten und eine absolut nicht existente Gesamtkoordination unseres Projektes das gesunde Level überschritten hat, haben wir heute eine lange Email an die Geschäftsleitung von Fertighaus Weiss verfasst. Mal sehen ob Herr und Frau Noller der gleichen Ansicht sind wie wir - mal sehn ob sich noch alles zum Guten wendet.

Den größten Hammer habe ich hier ja noch nicht beschrieben... folgt demnächst!

03.10.2013: Auf die Email gab es bisher keine Reaktion

Montag, 23. September 2013

Dachüberstand vs. Aussenkamin

Wie bereits erwähnt erhielten wir vor einigen Tagen einen Anruf, dass man bei aktuellem Dachüberstand von 40cm unseren bauseits zu installierenden Aussenkamin nicht durch das Dach nach oben führen könne und daher müssten wir uns jetzt entscheiden für kürzen des Dachüberstands, vergrößern oder den Kamin später mit Knick zu bauen. Meine Rückfrage damals, ob dies mit dem Bauantrag alles so hinterher möglich sei, was die einzelnen Alternativen kosten etc wurde entgegnet: Gute Fragen, wird geprüft, wir melden uns...

Natürlich hat sich niemand freiwillig gemeldet und ich musste hierzu nach einer Woche nochmal nachhaken, dann wurde es aber schlag auf schlag hektisch in diesem Thema. Wir bekamen sogar nur einen Tag später folgende Informationen zugeschickt (natürlich von unterschiedlichen Ansprechpartnern - wir kennen ja mittlerweile schon mehr als 20 Mitarbeiter von FH Weiss):

  1. Einen aktualisierten (nicht finalen) Werkplan in dem die Dachvorsprünge mit jeweils 50cm auf Nord und Südseite eingeplant waren 
  2. Eine neue Anlage zum Vertrag, in der die Nordseite mit 40cm berechnet wird und die Südseite mit 50cm berechnet wird (jeweils mit Aufpreis zu vertraglich zugesicherten 30cm, die wurden so allerdings nie in irgendwelchen Plänen vermerkt, geplant wurde gleich mit 40cm, Aufpreis von vorherein vorgesehen) 
  3. KEINE verschiedenen Alternativen wie eigentlich besprochen, keine Antwort ob der Bauantrag hier was dagegen hat 
Auf Rückfrage wo denn die verschiedenen Szenarien abgeblieben sind hieß es, unser Architekt hätte dies doch mit uns abgesprochen und daher wäre es jetzt 40cm/50cm geworden. Gut, natürlich haben wir wie so oft von unserem Architekten kein Wort gehört (manchmal Frage ich mich mit welchem Kunden er unsere Probleme eigentlich letzten Endes diskutiert...) - wenn ich genau überlege haben wir dieses Thema mit Ihm nicht einmal im Architektengespräch diskutiert. Interessant auch das die Pläne einfach was anderes sagen - wundert mich ja an diesem Punkt nicht weiter...

Jedenfalls kamen dann recht kurzfristig doch noch meine geforderten Alternativen (die ich dann selber vorgegeben habe) und wir entschieden uns nun letzten Endes dafür, den Dachvorsprung jeweils auf 0cm zu reduzieren und den Ortgang (Ostseite) aber bei 30cm zu belassen - nach Durchsicht von Bildern im Internet sieht diese Variante ganz flott aus, der Kamin passt später vorbei, die Regenrinnen gehen senkrecht nach unten ohne diese Bögen und Schnörkel an der Dachrinne - bingo!

Nachtrag 10.10.2013: Hierbei gab es nochmals einige Verwirrung: Gestern hieß es zu uns, dass die gewählte Variante mit 0cm aus optischen und konstruktionellen Gründen nicht möglich sein... Es hat nur eine Nachfrage von mir gebraucht "Warum?" und schon kam heute eine Mail hinterher, dass es doch möglich ist...

Freitag, 20. September 2013

Erdarbeiten in vollem Gange


Wie im Aushubgespräch besprochen wussten wir, dass der Erdausheber seinen Zeitplan etwas nach vorn geschoben hat um nicht mit den beauftragten Stuttgart 21 Buddeleien in Konflikt zu kommen, da fuhren wir heute auf der Baustelle vorbei um eigentlich nur mal den großen Bagger zu fotografieren der dort stehen soll (wie uns einer unserer neuen Nachbarn netterweise per Mail schrieb).

Als wir aber ankamen, war vom Bagger keine Spur - eigentlich war nichts mehr von Geräten zu sehen, vielmehr waren die Erdarbeiten einfach schon fertiggestellt und auch die Versorgungsleitungen bereits freigelegt sowie auch der Kranplatz verdichtet. WHAT?

Auf der einen Seite sehr schade, da wir keinerlei Fotos vom Geschehen machen konnten - auf der anderen Seite kann das Thema schon nicht zu Verschiebungen im Zeitplan kommen.

Jetzt sind wir wirklich gespannt wie es hier weitergeht - endlich passiert was! :-)

Mittwoch, 18. September 2013

Aushubgespräch auf der Baustelle


Heute wurde es das erste mal richtig hands-on auf der Baustelle, hier trafen wir uns mit unserem Bauleiter von Fertighaus Weiss und dem Bauleiter unseres Erdbauers zusammen auf der Baustelle. Die Kollegen von EnBW hatten sich leider nicht mehr wegen des Termins gemeldet und waren daher nicht dabei.

Wir besprachen anfangs etwas chaotisch, dann aber doch Zug um Zug die Punkte der Fertighaus Weiss Erdarbeiten Checkliste, die wir natürlich am Ende unterschreiben durften. Alles in allem verlief der Termin zufriedenstellend, auch weil der Bauleiter uns Tipps geben konnte, die uns Fertighaus Weiss bis zu diesem Tag leider noch nicht zu entlocken gewesen waren (Terrassenplanung, Einfahrt, Höhenlagen).

Allerdings gab es auch Punkte die unschön waren:
  1. Der Bauleiter vermutet, dass uns der 30T Kran aus dem FH Weiss Standard nicht ausreichen wird und wir - zwecks beengter Verhältnisse und Zufahrtswege - vielleicht einen größen Kran und somit natürlich eine hübsche Mehrkostenrechnung benötigen könnten (dies wird zwar das Kranunternehmen prüfen, aber mal ernsthaft: Wenn die die Wahl haben zwischen Einnahmen und Mehreinnahmen, wie fällt da die Antwort aus?)
    Von den Nachbarn haben wir erfahren, dass bislang immer 30T Kräne ausgereicht haben. Warten wir mal ab was da als Ergebnis dabei rumkommt.
  2. Der Mehrspartenanschluss wird von FH Weiss zwar "selbstverständlich" installiert (gekauft wird der direkt bei EnBW), die Installation ist aber nicht im Standard enthalten sondern wird "nach Aufwand" im nachhinein berechnet. Da dies so nie besprochen war und wir der Meinung sind, dass dies Transparent in die Unterlagen gehört - und zwar von Anfang an - wird dies als "fail" von uns dokumentiert.
    Weiterhin haben wir erklärt bekommen, dass die EnBW diesen Mehrspartenanschluss im aktuellen Angebot wohl nicht liefert sondern beim Subunternehmer vor Ort durch uns abgeholt werden muss? Spannend...
  3. "Einschneidung des Schnurgerüsts + Protokoll" - diese Leistung haben wir bei den Vermesserleistungen mit aufgeführt und über FH Weiss beauftragt. Heute erfuhren wir, dass die Einschneidung dort auch beauftragt ist, die eigentlich Aufstellung des Gerüsts (sprich Pfähle in den Boden und Holzlatten dran befestigen) wird aber weder vom Vermesser, noch von Fertighaus Weiss durchgeführt. Unser Erdbauer sagte im gleichen Atemzug "Wir machen das aber auch nicht". Da schauten wir uns alle kurz an und die Kollegen meinten, wir könnten dies eigentlich auch selber machen - worauf ich kurz laut lachte - und jetzt darf es tatsächlich der Erdbauer gegen Nachweis machen, danke dafür - aber Transparenz ist was anderes.
Der Erdbauer sagte dann gleich: Ok dann ist das geklärt, ich bin dann nächste Woche mit der Vorbereitung und dem Aushub fertig. Der Bauleiter sagte daraufhin, er versucht, auch die Bodenplatte vorzuziehen - dann haben wir da keine zeitlichen Probleme.

- - -

In weiteren Gesprächen mit den Planern von Fertighaus Weiss haben wir übrigens Erfahren, dass in 99,9% keine Mehrkosten beim Anschluss an das Nachbarhaus auf uns zukommen. Die Aussage war, "nur wenn das Nachbarhaus krumm und schief wäre, müssen wir etwaige Anpassungen als Mehrkosten aufführen"... was auch immer das bedeutet!

Es gab noch einen Anruf, dass man bei aktuellem Dachüberstand von 40cm unseren bauseits zu installierenden Aussenkamin nicht durch das Dach nach oben führen könne und daher müssten wir uns jetzt entscheiden für kürzen des Dachüberstands, vergrößern oder den Kamin später mit Knick zu bauen. Meine Rückfrage ob dies mit dem Bauantrag alles so hinterher möglich sei, was die einzelnen Alternativen kosten etc wurde entgegnet: Gute Fragen, wird geprüft, wir melden uns....

Ausserdem haben wir nach wie vor immer noch keine Werkplanung zu Gesicht bekommen, das Thema mit der Stütze ist nicht endgültig geklärt, der Einzugstermin ist nach wie vor offen...

Dienstag, 10. September 2013

Anlage 6 und 7 unterschrieben!

Heute konnten wir endlich die Anlage 6 (Elektro) und Anlage 7 (Heizung/Sanitär) einigermassen mit gutem Gewissen unterschreiben. Alle Punkte, die wir angemerkt hatten als "zu unrecht belastet" wurden geklärt und genullt. Wir sind gespannt wie es nun weitergeht im Planungsprozess, da in 2 Wochen die Erdarbeiten losgehen sollten, wir aber weder eine finale Werksplanung vorliegen haben, noch ein Bauleiter bekannt ist.

Nachtrag 12.09.2013: Heute wurde uns der Name unseres Bauleiters mitgeteilt, der sich in den nächsten Tagen bei uns melden wird.

Samstag, 7. September 2013

Grundstück wurde gemäht


Da jetzt hoffentlich bald (2-3 Wochen) die Erdarbeiten auf dem Grundstück losgehen sollen - und heute das Wetter noch super war - haben wir nun die bereits 1m hohe Wiese auf 525m² in 4 Stunden gemäht... mit Sensen (Benzin und manuell) sowie einem sehr starken Benzinrasenmäher konnten wir den Wuchs bezwingen und haben nun eine saubere Grundlage für die nächsten Schritte. Ganz schön anstrengend wars - zumindest mussten wir keine Bäume fällen...

Donnerstag, 5. September 2013

Es passiert nichts...

...nachdem unser Architekt vor 2 Wochen unverhofft in den Urlaub verschwunden ist und weder eine Vertretung genannt noch die 2 offenen Emails beantwortet hat (die seit Anfang August offen sind), konnten wir uns gestern endlich zur "Vertretung" durchfragen, die aber leider keine Auskunft zu unserem Bauprojekt geben kann. Wir wurden darauf hingewiesen, dass wir einfach warten sollen - aha schönen Dank auch. 

Interessant dabei ist, dass ab jetzt in 2 Wochen eigentlich die Erdarbeiten losgehen sollen - wir aber weder einen Bauleiter, noch eine endgültige Planung ganz zu schweigen von allen unterschriebenen Vertragsbestandteilen vorliegen haben. Auch lässt sich so schlecht Bauwasser und sonstiges im Vorfeld beauftragen.

Das Thema Planung und Kundenkommunikation gehört nicht zu den Stärken unseres Architekten.

Montag, 19. August 2013

Anlage 7 - Heizung- / Sanitärgespräch

Heute erhielten wir die Anlage 7 mit den monetären Details unserer im Heizungs-/Sanitärgespräch vereinbarten Änderungen. In Summe war eine Überraschung dabei: Gutschrift für eine Lamellenhaube - juhu endlich mal eine unverhofft gute Nachricht. Die restlichen Punkte der Liste waren wie schon bekannt: Mehrkosten für uns für Punkte, die laut Vertrag im Standard dabei sein sollten oder zusätzlich anders besprochen / reinverhandelt wurden.

Vor allem im Sanitärbereich wurden wir mit der Anlage sehr negativ überrascht, da hier nun bei der Wahl von Badewanne, Waschbecken und anderen Elementen jeweils bedeutende Mehrkosten aufgeführt sind. Dies vor dem Hintergrund, dass die sehr kooperative Dame bei Reisser (vielen herzlichen Dank Frau Conrad, das Gespräch mit Ihnen war wirklich gut!) am Tag der Bemusterung sogar noch mit Fertighaus Weiss telefoniert hat um zu erfahren ob die ausgewählten Elemente für uns im Standard inkludiert sind: Dies wurde seitens Weiss erneut mit einem "ja" bestätigt (passte auch zu den Aussagen bei der ersten Vor-Bemusterung mit unserem Berater vor einem halben Jahr der diese als "für Sie im Standard" angepriesen hat).

Eine weitere Überraschung: Im Standard von Fertighaus Weiss ist scheinbar kein Abluft-Dunstabzug vorgesehen, also Mehrkosten - in unserem Heizungsgespräch wurde uns aber versichert, dass es keine Probleme mit der Wechselwirkung unserer Be- und Entlüftungsanlage geben wird also werden wir dies wohl einbauen lassen! Ein Umluft-Dunstabzug ist ja auch wirklich nichts...

Auch die bodentiefe Dusche, die wir seinerzeit mit in den Vertrag verhandelt hatten verursacht nun Mehrkosten sowie die Verlängerung der Versorgungsleitungen (Wasser) im Hauswirtschaftsraum, die wir ebenfalls im Vertrag als Fixpreis verhandelten. Vormauerungen die wir ggü. der ursprünglichen Pläne stark reduzierten verursachen nun ebenfalls Mehrkosten - wir verstehen nun das Schema, förderlich für die Reputation von Fertighaus Weiss kann das aber nicht sein...

Beruhigen aber nur ein kleiner Trost an der Stelle ist, dass es anderen Bauherren mit Fertighaus Weiss exakt genauso ergeht - Blog sei Dank :-)

Nachtrag vom 05.09.2013: Die Themen Mehrkosten Dusche, Waschtische und Badewanne konnten heute gestrichen werden, war wohl bei allen Punkten ein versehen. Die Themen Versorgungsleitungen und Vormauerungen dieser Anlage (wobei hier bereits eine kleine Korrektur/Nachkalkulation nach unten erfolgte) sind noch offen.

Nachtrag vom 10.09.2013: Heute wurden ebenfalls die Themen Mehrkosten Versorgungsleitungen sowie Vormauerungen von 1000€ auf 0€ korrigiert. Somit konnten wir heute die Anlage unterschreiben. Wir haben von einem Leser des Blogs eine Mail bekommen (er baut auch gerade mit FH Weiss) der schrieb, dass bei Ihm die angeblichen Mehrkosten für Vormauerungen auch nach Diskussion erlassen wurden - Preispolitik!?

Freitag, 9. August 2013

Werkspläne zur Kontrolle - Teil 1

Während wir noch auf ein Feedback bzgl. unserer Anmerkungen zum Elektrogespräch warten erreichte uns nun eine dicke Unterlagenmappe von Fertighaus Weiss mit den Werksplänen - darauf waren wir überhaupt nicht vorbereitet, sind doch Details zu Sanitär, Elektro und Heizungsgesprächen noch gar nicht final durch uns bestätigt/abgesegnet und diskutiert worden.

Nach einem kurzen Blick in die Pläne wird auch schnell klar, dass dies nicht das Ende vom Lied sein würde und der richtige Stress nun beginnt:
1) Die Unterlagen im A2-Format, sind übersäht mit Hinweisen, Anmerkungen und Details - hier den Überblick zu behalten und alles exakt zu prüfen wird schwierig.
2) Die bisherigen Änderungen zu Elektro/Sanitär/Heizung und auch weitere Absprachen zu Fenstern waren nicht in die Pläne integriert worden.
3) Der Hausanschluss zum Nachbarhaus wird wohl - laut Kommentar auf dem Plan - auf Nachweis erfolgen und je nach Aufwand berechnet - die absolute Frechheit...
4) Und der größte Schock: Genau dort, wo später im Wohnzimmer unser Sofa stehen soll, ist nun von den Statikern plötzlich mal kurz eine Stütze eingeplant worden - ohne Kommentar, ohne Vorwarnung, nach 5 Monaten Pläne ohne Stütze nun der erste Plan mit einer - super!

Wir haben dies natürlich sofort moniert - erste Reaktion "Wenn Sie diese Stütze nicht haben möchten wird es natürlich teurer, Dachbalken müssen dann dicker werden, Stahlträger muss größer werden...". Da dies sowohl monetär als auch vom Informationsfluss und Bewohnbarkeit des Hauses unzumutbar ist (und so in keinster Weise geplant oder gewünscht war), an den Vertriebsleiter eskaliert - ist im Urlaub, mit Reaktion wird nächste Woche gerechnet, bis dahin heißt es warten. Danke.

Nachtrag 20.8.2013:
Der Vertriebsleiter ist nun aus dem Urlaub zurückgekommen und hat das Thema der Stütze mitten im geplanten Sofa - welches bei Weiss nun übrigens als "Ihr Anliegen bzgl Stütze" tituliert wird mit dem Geschäftsführer Herr Noller besprochen. Die Kollegen liessen dann von unserem Architekten ein Mail aufsetzen, dass man uns als Kunde sehr schätzen würde, die Mehrkosten allerdings absolut gerechtfertigt seien und man uns hier im Preis nur geringfügig entgegenkommen könnte denn: Auch wenn so eine Stütze die letzten 5 Monate nie besprochen war, sind wir ja quasi selbst schuld wenn wir ein so ein großes Wohnzimmer haben wollen... Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!

Donnerstag, 8. August 2013

Bauantrag genehmigt!

Kurze Erfolgsmeldung: Heute wurden die Ausnahmegenehmigungen in unserem Bauantrag vollumfänglich durch das Landratsamt bestätigt und dem Ganzen zugestimmt, sprich der Antrag ist nun durch. Fein, es kann also wie geplant losgehen!

Dienstag, 30. Juli 2013

Anlage 6 - Elektrogespräch

Heute erhielten wir die Anlage 6 zum Elektrogespräch. In Summe sind wir positiv überrascht, unser Ansprechpartner hat hier sehr sauber gearbeitet, fast alle Elemente die wir besprochen haben sind auch enthalten, einige Kleinigkeiten haben wir dann noch gefunden. Was noch fehlt ist der Elektroplan digital.

Was allerdings wieder ärgerlich war, ist die Tatsache, dass laut Anlage der Baustrom nun doch nach tatsächlich verbrauchten Einheiten abgerechnet werden soll. Dies vor dem Hintergrund, dass wir vertraglich vereinbarten, dies über eine Pauschale abzuwickeln (haben wir auch nochmal schriftlich damals zugesichert bekommen). Hier bin ich besonders auf die Reaktion von Weiss gespannt gepaart mit der Frage wie lange die Halbwertszeit von schriftlichen/vertraglichen Bestandteilen im Hause Fertighaus Weiss wirklich ist...

Neben der Leerrohrdiskussion die ich bereits beschrieb und welche uns immernoch schockierend begleitet, hatten wir ansonsten nur marginale Kommentare - auf eine Rückantwort warten wir aber noch.

Nachtrag 21.08.2013 - wir warten bis heute auf eine Rückantwort zu dieser Anlage)

Nachtrag 10.09.2013 - Wir konnten heute die Anlage unterschreiben. Uns wurde bestätigt, dass wir den Baustrom ebenfalls in unserem Vertrag inkludiert hatten und daher wird dieser von FH Weiss getragen.

Nachtrag 28.10.2013 - Diese Woche erhielten wir endlich den Elektroplan digital :-)

Freitag, 26. Juli 2013

Heizung-/Sanitär-/Elektrogespräch - Freude und Schock!

Nach einem erneuten Monat des Wartens fuhren wir wieder nach Oberroth - im Gepäck eine 20-Seitige Powerpoint Präsentation die unseren gefühlt 3 wöchigen non-stop Planungsfortschritt zur Elektroplanung des Hauses enthält, Steckdosen, Netzwerk, Sat, Leerrohre, Lichtschalter und die Planung der RWE Smarthome Endgeräte sowie elektrischen Rollläden und Küchenplanung.

Heizung

Bei Fertighaus Weiss angekommen ging es mit dem Kollegen der Heizungssparte los: Wir setzten fröhlich Ein- und Auslässe für die Be- und Entlüftungsanlage der Heizung, Pollenfilter und diverse andere Installationskästen in das Haus ein. Da wir uns hierüber im Vorfeld leider keine Gedanken gemacht hatten (der Experte vor Ort wird das schon wissen) war dies etwas zäh und wir mussten viel Diskutieren und vor allem logisch Hinterfragen (was heißt mussten...eine gewisse Skepsis war eben aufgrund der Vorgeschichte vorhanden).

Die Positionierung von Toiletten, Spühlkästen und Vormauerungen wurden ebenfalls direkt besprochen Alles in allem war das in Ordnung.

Elektro

Dann kam der Elektro-Knaller: Viel hatten wir uns ja wie bereits erwähnt schon ausgedacht, leider wurden unsere Pläne in den ersten 5 Minuten des Gesprächs mit dem Elektro-Meister von Fertighaus Weiss durchkreuzt mit der Aussage: "Leerrohre? Wir verlegen keine Leerrohre im Haus, da können wir Ihnen nicht garantieren, dass Sie später noch was durchziehen können - also nein, Ihre Ideen machen wir so nicht mit vergessen Sie das ganz schnell wieder".

"ET BOUM c'est le choc" wie der Franzose nun sagen würde.

Hatte Ich mir doch wirklich den Kopf zermartert wie man vernünftige Leerrohrkonzepte für meine futuristische Glasfaserverkabelung in 20 Jahren einziehen könnte ist das alles für die Katz. Eigentlich war dies nur so schockierend weil uns von unserem Berater dies großspurig verkauft wurde: "Lassen Sie einfach später im Elektrogespräch im Zweifel die Sat-Dosen etc weg und ziehen Sie das später selber im Leerrohr durch, so können Sie noch etwas Geld sparen". Witzig ist auch, dass wir besagte Leerrohre auch im Angebot stehen haben, sogar bepreist. Aha schön und nun?

Wir haben dann kurzfristig alles umgeplant vor Ort und sowohl SAT als auch die Netzwerkleitungen einplanen lassen - ein Gespräch zwischen Elektro-Meister und Berater steht zum Thema Leerrohre noch aus - bin auf das Ergebnis gespannt, aktuell ist ja Urlaubszeit bei Fertighaus Weiss, da dauert das etwas.

Die Themen Steckdosen, Lichtschalter und Brennstellen liefen relativ unkompliziert, unsere Vorbereitung war grandios - auf einige kleinere Anpassungen haben wir uns dann dennoch eingelassen. Leider war die Nutzung von RWE Smarthome noch Neuland (also nicht für mich) und daher entstand noch das ein oder andere Gespräch - der Kollege versprach dies auf Kompatibilität mit den von Weiss verbauten Teilen zu prüfen, fand ich super.

Sanitär

Nach dem Elektro-Stress ging es dann zur Firma Reisser. Die Erfahrene Kollegin hat uns den Standard und die Möglichkeiten der Erweiterung gezeigt. Alles in allem sind wir hier sehr zufrieden mit den Produkten und der entsprechenden fachmännischen Beratung vor Ort.

Fazit
Der Elektro-Kollege hat sehr schnell Anlage 6 (Elektro) zusammengestellt, die wir bereits mit Kommentaren zurückschickten. Weitgehend unspecktakulär, da sehr sorgfältig gearbeitet wurde, einige Fragen und Anmerkungen hatten wir natürlich dennoch. Die Rückantwort sowie die Klärung zum Thema Leerrohre steht allerdings aufgrund der Betriebsferien bis heute (13.08.) aus. Ebenfalls fehlt bisher die Anlage 7 zum Thema Heizung und Sanitär.

Freitag, 28. Juni 2013

Anlage 4 - Technisches Gespräch in Zahlen

Nach einer Phase erneuten Wartens erreichte uns endlich Ende Juni 2013 ein Brief mit Anlage 4 zum Vertrag, also quasi das Beiwerk zum technischen Gespräch in €-Beträgen mit Änderungen ggü. dem ursprünglichen Vertrag (passend zum Gespräch Anfang März) mit folgender Reaktion von uns:

Ja passt... mhm... interessant... wie ist das zu verstehen... was?... waaas?... WAAAASSSS?

Da man ja grundsätzlich mit etwas positivem beginnen soll bei jeglichem Feedback, also hier: Die Anlage 4 ist recht übersichtlich gestaltet und besitzt ein buntes Firmenlogo.

Und nun zum interessanteren Teil, folgende Schocks mal in verdauter Reihenfolge:

  1. Wir brauchen doch Fundamente unter der Bodenplatte - hatte man uns doch die letzte 7 Monate immer wieder darauf hingewiesen, dass dies nicht notwendig sei, stellte sich nun heraus: Ätsch, doch, klaro!
  2. Die Arbeiten unter der Bodenplatte seitens Fertighaus Weiss (Kanalgräben, Leitungen und Rohre) sind nicht im ursprünglichen rundum-sorglos "Sie können perfekt kalkulieren" Vertrag mit inkludiert - großer Brocken. Nach Sichtung der Bauleistung stellt sich heraus, dass man dies durchaus so interpretieren kann - also unser Fehler dies nicht nochmals schriftlich nachzufassen. Wäre schön gewesen wenn dies proaktiv vorab zur Sprache gekommen wäre.
  3. Bei Wegfall/Weglassen der Garage soll jetzt eine Planungsgebühr erhoben werden von der bis zu diesem Zeitpunkt nie die Rede gewesen ist - im Gegenteil.
  4. +/- in der Kalkulation vertauscht (leider nicht zu unserem Vorteil)
  5. Weitere Punkte bis Pünktchen mit denen wir nicht Einverstanden waren wurden rausgestrichen
Grundsätzlich lässt sich anmerken, dass Fertighaus Weiss durchaus daran interessiert zu sein scheint, die Dinge klären zu wollen. Bei manchen Themen ging dies in unserem Interesse, bei anderen nicht. Nach 10 Tagen konnten wir zumindest die Anlage 4 unterschrieben zurücksenden - allerdings mit einem komischen Gefühl im Bauch.

Der bis hierhin durchweg positive Eindruck hat sich mit diesem Anlage 4 Dokument jedenfalls eingetrübt. Auch soll hier nochmal festgehalten sein, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Transparenz über die bis dahin im Projekt kalkulierten Kosten hatten (auf mehrfache Rückfrage wurde immer auf die Anlage 4 verwiesen - 4 Monate lang) 

Fazit im Juni: Wir werden ab jetzt noch aufmerksamer und vorsichtiger mit Aussagen / Absprachen und Versprechungen seitens Fertighaus Weiss umgehen müssen...

Freitag, 26. April 2013

Disaster - Hilfe Bauantrag!

Nach zwei Wochen der Ruhe traf ein Riesenpäckchen von Fertighaus Weiss bei uns ein, dass wir freudig öffnend und nach gründlicher Vorsortierung auf dem Tisch zerlegend studierten - ja das war er nun, der Bauantrag. In 6 verschiedenen Ausführungen an die unterschiedlichsten Behörden, Ämter und Genehmigungsinstanzen - bedeutete für uns drüberschauen und dann kurzfristig losschicken an die Gemeinde...

...zumindest war so unser Plan bevor WIR entdeckten, dass der Bauantrag nicht nur unvollständig sondern Stückweise einfach falsch ausgefüllt war. Unterschriften fehlten, Ausnahmegenehmigungen waren schlecht beschrieben, fehlten und waren nicht in allen Unterlagen einheitlich. Ohje - also doch detaillierter bis zum kleinsten Tüpfelchen prüfen... super!

Immerhin versprach Weiss bzw. unser Architektkontakt dort Besserung und schickte eine angepasste Version zu (zumindest das Delta) dass wir in die Ordner einsortieren durften - wenn es denn korrekt gewesen wäre, denn immernoch fehlte was. Also nochmal eine Runde drehen, so ging es ein paarmal hin und her.

Als dann endlich alles bei der Gemeinde eingereicht war, bekamen wir einen Anruf vom Bauamt "Es fehlen Ausführungen zu Ausnahmegenehmigungen" - interessant, waren das doch die Stellen die wir bei Fertighaus Weiss noch moniert hatten und daraufhin ein "Nein, das brauchen wir nicht mit aufnehmen in den Bauantrag, ist mit der Gemeinde so abgestimmt" zurückbekamen. Ja, genau!

Was natürlich mit dem Bauantrag nicht fehlen durfte, war die erste Abschlagszahlung von Fertighaus Weiss - na also die Buchhaltung funktioniert jedenfalls :-) Aber auch nur bedingt, denn das Zahlungsziel der Rechnung war auf (nach Erhalt der Rechnung durch uns) 4 Werktage festgesetzt mit dem Kommentar "sollte das Geld nicht rechtzeitig beglichen werden, kann sich das Projekt verzögern".

Es bleibt anzumerken, dass wir Zwischenzeitlich als Ansprechpartner neben Architekt und Berater noch Kontakt zu einem zweiten Architekten und dem Herrn von der Rechnungsstellung hatten. Macht mittlerweile in Summe 4 Ansprechpartner.

Freitag, 12. April 2013

Die Vorabzugspläne sind da - endlich konkret aber nicht korrekt!

Nachdem nun wieder über einen Monat nichts passiert ist - erreichte uns wie aus heiterem Himmel eine Email mit den Vorabzugsplänen (also das Ergebnis unseres technischen Gesprächs Anfang März). Also hieß es Pläne genau studieren, Änderungen notieren und an Fertighaus Weiss melden.

Nachdem einige Fenster in die falsche Richtung aufgingen und Türen zu schmal oder an der falschen Position waren, gab es doch eine lange Email mit Änderungen zu den Plänen. Nach einigem Hin und Her wurden die Pläne dann durch uns abgenommen und Weiss konnte die Unterlagen für den Bauantrag fertig machen.

Dienstag, 2. April 2013

Kredite komplett abgeschlossen

Kurzes Zwischenstand an unserer Kreditfront: Nach einigen unliebsamen Überraschungen mit den Kollegen der Sparkasse - die sich plötzlich nicht mehr an Details der Gespräche erinnern konnten (die Erinnerung dann aber recht schnell zurückkehrte als wie das Mailprotokoll erneut zusandten) - konnten wir nun endlich alle Kredite entsprechend beantragen und sind nun auf der monetären Seite ready for rumble!

Lessons Learned: Wie wichtig ist es auch in der Zusammenarbeit mit der Sparkasse, alles schriftlich zu dokumentieren, entsprechende Protokolle der Gespräche anzufertigen und immer schön alles bestätigen zu lassen. Die Werbung der Sparkasse im TV ist wahrscheinlich wirklich mit Schwenks aus deren day-to-day business angereichert - mir kommt das alles bekannt vor, Stichwort: Kundenzufriedenheit.

Freitag, 1. März 2013

Technisches Gespräch: Tuchfühlung mit dem Architekten

Die letzten 3 Monate ist seit Vertragsschluss seitens Fertighaus Weiss erst mal gar nichts passiert, nun endlich eine Einladung zum technischen Gespräch in Oberroth Anfang März.

Das Gespräch begann mit der Positionierung unseres Grundrisses auf dem Grundstück. Hier hatten wir einige Diskussionen, haben dann aber das ideale Fleckchen gefunden - also wurde die Zeichnung entsprechend auf dem Plan befestigt und direkt kopiert damit wir damit weiterarbeiten konnten.

Nächster Schritt war die Festlegung der Fenstergrößen, Art und Breite der Türen, Diskussion über die Treppe im Flur und einige weitere Details wie Raumgrößen und Höhen sowie Dachneigung (immer mit Blick auf den Bebauungsplan unseres Grundstücks).

Als hier alles festgelegt war ging es nach einem kurzen Mittagssnack weiter in das kleine Bemusterungszentrum um dort Fenstersimse, Farben, Dachziegel, Türgriffe und die Beschaffenheit der Treppe festzulegen.

Unterm Strich hatten wir bis hierher ein gutes Gefühl, der Architekt war freundlich hatte aber dennoch eine lange Liste an Hausaufgaben mitzunehmen um entsprechende Rückfragen direkt mit Statik, Reisser und anderen Personen zu klären (z.B. verspiegelte Fenster)

Nachtrag August 2013: Es sei angemerkt, dass wir zu diesem Zeitpunkt nur mit 2 Personen kontakt hatten - Berater und Architekt - soweit sogut. Weiterhin sei angemerkt, dass uns der eigentliche Vorabzugs-Plan erst einen Monat später und die Anlage zu diesem Gespräch mit den Änderungen und Kostendifferenzen erst im Juli erreichen sollte.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vertragsunterzeichnung und Verhandlung

Heute war es soweit: Wir trafen uns mit dem Berater sowie Vertriebsleiter zum finalen Verhandlungs- und Unterzeichnungstermin des Vertrages. Nachdem uns nach wie vor der Preis zu hoch erschien (und laut Berater noch einiges zu machen sei) fuhren wir frohen Mutes erneut nach Oberroth.

Wir konnten nach einigen Diskussionen vor Ort den Preis um einige tausend Euro nach unten verhandeln, das war schonmal super - wir hatten den Eindruck Weiss möchte uns gerne als Kunden gewinnen.

Einzig unklarer Punkt im Gespräch war nach wie vor die Garage, hier konnten sich sowohl Vertriebsleiter als auch Berater nicht zu einer finalen Aussage bzgl. Machbarkeit der Zwischendecke durchringen und es wurde auf den späteren Architektentermin verwiesen. Also wurden uns 3 Alternativen präsentiert: Bau mit Garage, Bau mit Garagenvariante und das Haus ohne Garage. Hier war die Aussage: "Wir schliessen den Vertrag mit Garage ab, Sie bekommen den Rabatt auch auf den Garagenpreis und wenn Sie die Garage später doch nicht wollen, wird die Position einfach gestrichen und Sie können mit Variante 3 weiterrechnen. Dann wird die Garage zumindest mitgeplant im Bauantrag."

Ebenfalls wurde der Fertigstellungstermin grob mitsamt Vertragsstrafe bei Nichterfüllung festgelegt und noch einige Extras mit reinverhandelt. Wir bekamen die Zusage, den Fertigstellungstermin sogar vorgezogen zu bekommen, sobald ein anderer Kunde vom Vertrag zurücktritt (Nachtrag August 2013: Angeblich ist bis zu diesem Zeitpunkt - also seit 8 Monaten - kein einziger Neu-Kunde von Fertighaus Weiss von seinem Vertrag zurückgetreten, nicht mal ein Finanzierungsvorbehalt o.ä. wurde geltend gemacht, schwer vorstellbar... Sollte dies jemand lesen der das widerlegen kann, wären wir für einen Hinweis dankbar!)

Weiterhin wurde zu diesem Zeitpunkt festgelegt, dass mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Fundamente unter der Bodenplatte notwendig werden. Ebenfalls wurde uns versichert, dass Fertighaus Weiss die angebotene Bodenplatte grundsätzlich ohne Drainage verlegt, da dies nicht notwendig ist.

Alles in allem hatten wir ein gutes Gefühl als wir den Vertrag unterschrieben.

Freitag, 30. November 2012

Fine-Tuning des ersten Angebots mit Vor-Bemusterung der Standards

Nachdem nun für uns klar war, dass Fertighaus Weiss voraussichtlich das Rennen machen wird, wollten wir uns nochmals wirklich von den bereits auf Bildern gezeigten Standards überzeugen und auch das erste Angebot noch etwas "fine-tunen". Also sind wir nach Oberroth gefahren um direkt mit dem Berater alles einmal live anzuschauen - die Werksführung sparten wir uns, das hatten wir auf Bildern und auch bei anderen Anbietern bereits abgedeckt.

In Oberroth bei Fertighaus Weiss angekommen, waren wir etwas erschreckt von der wirklich sehr kleinen "Bemusterungs-Ecke" - hatten wir doch eine Woche davor die riesen Hallen von Schwörer besichtigt. Nicht abschrecken lassen war hier die Devise, schließlich war ja alles vorhanden nur eben nicht ganz so schick. Man gestand auch ein, dass aktuell ein größeres Zentrum im Bau sei - ok wird auch Zeit.

Wir schauten uns also Türen, Ziegel, Fenster, Heizung und auch bei Reisser im separaten Sanitär-Studio die Einrichtungen und Fliessen im Standard an: In Summe waren wir zufrieden (auch wenn die Eckbadewanne und unsere favorisierten Waschbecken, sowie das bodentiefe Duschelement nicht im Standard enthalten sind - die Fliessen im Standard sind aber absolut das, was wir uns erhofft hatten) Bei Weiss wirkte in Summe alles einen Tick altmodischer / nicht ganz auf der Höhe der Technik und Zeit aber vermittelte trotzdem den Eindruck: "Das hat sich bewährt, das funktioniert auf alle Fälle und macht keine Probleme - rundum solide".

Im Nachgang besprachen wir nochmals das Angebot, fügten einige Positionen hinzu und gaben dem Berater noch einige Hausaufgaben mit auf den Weg, da er "Elektrisch" nicht sehr bewandert war - ein bisschen kamen wir uns vor als sind wir die ersten Kunden bei Fertighaus Weiss die z.B. eine Überwachungskamera installieren möchten oder RWE Smarthome nutzen - interessant.

Was weniger schön ablief, war die Diskussion bzgl. Garage/Carport Kombination. Das ursprüngliche Angebot hatten wir frech beim Hersteller Ott direkt nochmals angefragt und promt für ca. 4000 € günstiger angeboten bekommen - baugleich. Hier war keine Diskussion/Verhandlung mit Weiss möglich und auch die Ausstattung der Garage (ist ein Zwischenboden vorhanden, wie ist das mit der Elektrik, welche Fundamente sind nötig) konnte uns nicht beantwortet werden und es wurde auf einen späteren Termin (technisches Gespräch mit dem Architekten) verwiesen um weitere Details zu klären. Schon jetzt war klar, das machen wir unter den Voraussetzungen garantiert nicht bei Weiss direkt.

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Nachtrag im Februar 2013: Dieses Vorgehen (das auch bei vielen anderen Punkte ebenfalls so praktiziert wurde) stellte sich am Ende als Taktik des Verkäufers heraus, erst mal sagen "wird schon passen" und hinterher schauten wir in verduzte Gesichter der Architektin, des Statikers oder des Elektrikers die sagten "Sowas haben wir noch nie gehört, dass kann überhaupt nicht sein, wer hat Ihnen denn sowas erzähl"... Interessant - aber gut das wir alles schriftlich hatten...

Nachtrag August 2013:
Hier begann auch die Diskussion zu unseren Fundamenten unter der Bodenplatte, die sich bis zur finalen Klärung mit Fertighaus Weiss noch 8 Monate erstrecken sollte und unterschiedlichste Aussagen zu Tage forderte (Im Endeffekt allerdings knapp 3000€ ungeplante Mehrkosten verursachte)

Donnerstag, 15. November 2012

Die Wahl des Fertighaus-Anbieters

Wie schon im vorigen Post geschrieben sind bei uns nun 3 Anbieter in der engeren Auswahl: Fertighaus Weiss, Schwörer und Schwabenhaus.

Von der Grundausstattung und den Standardleistungen und den abgegebenen Leistungen sind alle 3 Anbieter sehr ähnlich, wir haben unsere Wünsche in allen Gesprächen mitgeteilt, die Grundrisse zu den Angeboten ähnelten sich also stark. Im Detail standen wir also vor folgender Entscheidung:

Schwabenhaus:
Hier hatten wir einen neuen Berater bekommen, der bisher noch wenig Beratungsarbeitet geleistet hat. Dafür hat er sich aber wacker geschlagen, allerdings war die Form des Angebots als auch die unverzügliche Ablehnung über den Preis des Angebots zu verhandeln ein absolutes No-Go.

Schwörer:Bei Schwörer sind wir zum Bauherreninfotag gefahren - dies ist absolut empfehlenswert. Das Ausstellungs- und Bemusterungszentrum von Schwörer, als auch das Haus auf der Fertighaus-Austellung in Fellbach sind einfach sensationell groß und modern. Hier kann Weiss wirklich einpacken - kein Vergleich. Die Beratung hat uns allerdings dann weniger Gefallen - es ging viel um Nebensächlichkeiten und Zwischenmenschliche Kundenfängerei als um das eigentliche Projekt. Das Angebot war uns ebenfalls nicht eindeutig genug und in Summe auch unübersichtlich - wenn auch günstiger als anfänglich gedacht.

Fertighaus Weiss:
Unser Berater war hier sensationell - nicht nur, dass er mit uns einen Termin bei uns zu Hause vereinbarte sondern auch die Bereitschaft/Initiative, direkt auf der grünen Wiese unsere Vorstellungen auf Papier mitzuzeichnet hat uns sehr gefallen. Auch wurden viele Versprechungen gemacht: Alles in allem hatten wir den Eindruck, Weiss ist ein zuverlässiges, pragmatisches Familienunternehmen, dass uns ein rundum-sorglos Paket bieten möchte bei dem wir uns um NICHTS kümmern müssen. Das war genau was wir suchten, der Berater konnte das überzeugend verkaufen (bleibt abzuwarten ob sich das bewahrheitet).

Letzten Endes haben wir uns nicht zuletzt wegen der Versprechen und Erfahrung unseres Beraters für Fertighaus Weiss entschieden - die Chemie hat gepasst und das Angebot und die Zusagen waren in Summe das beste Paket. Auch die Versicherung, dass nur ein Ansprechpartner für uns zuständig sein wird und alle Beteiligten Mitarbeiter bei Fertighaus Weiss und direkt angestellt sind (was auch so auf der Webseite von Weiss steht) überzeugte uns - quasi Rundum Sorglos.

Nachtrag August 2013: Lessons learned - der Berater steht leider nicht immer für die Leistung der Firma, die er vertritt. An Versprechen und Gespräche kann er sich plötzlich nicht mehr erinnern - dargestellte Möglichkeiten zur Umsetzung im Haus sind schlichtweg falsch oder nicht realisierbar und das wichtigste: Es gibt während der Planungsphase definitiv nicht nur einen Ansprechpartner - in unserem Falle mindestens 7 mit denen wir nebenher noch Informationen austauschen mussten...