Donnerstag, 24. Oktober 2013

Also so wird das nichts mit dem Kran!


Wir hatten letzte Woche erfahren, dass der 40-Tonnen-Kran (ja den brauchen wir wohl nun tatsächlich - genaue Gründe gab es bisher nicht) nun nicht wie zuvor besprochen anstatt auf einem Nachbargrundstück sogar auf zwei Nachbargrundstücken Füße haben wird und wir schnell die Erlaubnis einholen müssen, da sich sonst unser Projekt verzögern würden...

Gesagt getan - die erste Bestätigung hatten wir ja bereits vor Wochen eingeholt (kein Problem, da hier ebenfalls noch "Baustelle" ist) - beim anderen Nachbar handelt es sich allerdings um die gerade frisch hergerichtete Einfahrt die hier ein Schwergewicht-Fuß abstützen müsste, eine Zisterne und Fundamente enthält. Nach kurzer Rücksprache sagte uns der Nachbar, dass er hiermit nicht einverstanden ist, da etwaige Beschädigungen natürlich von niemand getragen werden würden und ausserdem Fundamente unter dieser Einfahrt sind.

Also liegt der Ball nun wieder bei FH Weiss - da der Kran bautechnisch so nicht gestellt werden kann (wurde von denen natürlich im Vorfeld auch nie geprüft). Wir sind sehr gespannt was jetzt passiert. Wäre es so geblieben wie am Anfang beim Aushubgespräch besprochen, hätten wir kein Problem...

31.10.2013: Bis heute gibt es dazu keine Rückmeldung seitens FH Weiss (nur der Hinweis, dass dies unser Problem sei - es wird langsam richtig unverschämt!) - Eskalation an Geschäftsführer gestern ist erfolgt... Auch gibt es nun eine neue Anforderung, dass jetzt plötzlich das gesamte Baugebiet mit Parkverboten ausgestattet werden muss (entgegen der ursprünglichen Planung, dass nur die Zufahrtsstrasse ein Parkverbot bekommt)...

06.11.2013: Heute nun die erste Reaktion auf das Kran Thema seitens FH Weiss - noch ohne Lösung.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Klärung der offenen Punkte bzgl. Bodenplatte

Nachdem wir die offenen Punkte bzgl. Bodenplatte mit dem Bauleiter besprechen wollten und dieser keine Einsicht zeigte, mussten wir das Thema erneut an die Geschäftsleitung eskalieren mit folgendem Effekt:

  1. Wir bekommen die Kosten für den angeblich notwendigen Mehrbeton des Streifenfundaments wieder gutgeschrieben - aber auch nur da wir nachweisen konnten, wie FH Weiss die arbeiten ausführte, ansonsten hätte sich hier niemand bewegt und es wäre weiter abgestritten worden.
  2. Wir bekommen Kosten anteilig gutgeschrieben, da der MSH Einbau nicht wie vertraglich vereinbart durchgeführt wurde - again, Anschauungsmaterial erwirkt wunder
  3. FH Weiss schreibt uns die zuviel bezahlten MSH Leerrohre gut (da die FH Weiss Mitarbeiter diese einfach von der Baustelle "entfernt" hatten) unter dem Vorwand sie wurden komplett verbaut...

==> Offen ist nun aktuell noch, ob ein Abwasserrohr fehlt oder nicht.

Wir haben gerade die Bestätigung bekommen, dass nächste Woche die Verlegung der Regenwasserrohre und Einbau der Zisterne erfolgt :-)

Nachtrag 06.11.2013: Das Abwasserrohr wurde tatsächlich vergessen - gut das uns das aufgefallen ist - nun wird in die Bodenplatte einen Ritz eingeschlagen und zu einem anderen Abwasserrohr verbunden. Na gut.

Montag, 21. Oktober 2013

Bodenplatte 3.0


Die Bodenplatte wurde heute fertig gestellt! Unterm Strich haben die Arbeiter von FH Weiss recht sauber gearbeitet und unsere Anwesenheit auf der Baustelle großteils gutmütig toleriert ;-) Einzig und allein unser Bauleiter hat erneut versagt, aber dazu später mehr - alles fing damit an, dass der Termin für die Bodenplatte am Montag von Donnerstag auf Dienstag vorverlegt wurde (schwierig mit Urlaubsplanung wenn man den Arbeiten zuschauen möchte um eine Dokumentation erstellen zu können).

Tag 1 + 2: Wie schon beschrieben hatten die Kollegen Dienstags sehr früh mit der Arbeit angefangen und zwar damit, dass Streifenfundament in Richtung Nachbarhaus vorzubereiten (Dämmplatten anbringen) und dann hieß es warten auf den Betonmischer. Danach musste ja die EFH um 13cm nach unten verlegt werden, also Schotter abkratzen, graben, Schotter wieder aufbringen. Dazuwischen wurden die Abwasserrohre unter der Bodenplatte verlegt und die Mehrspartenhauseinführung (die pünktlich vom Lieferant auf die Baustelle gebracht wurde) eingebaut.

Tag 3 + 4: Donnerstags warteten die Kollegen dann nahezu den kompletten Vormittag auf eine Splittlieferung um das Feinplanum aufbringen zu können, somit war der Tag nicht sehr produktiv und der Bauleiter teilte uns am Abend noch mit, dass am Freitag niemand auf der Baustelle ist, da ein anderes Bauprojekt dazwischen geschoben wurde - Auf die Frage wieso das nicht einfach finalisiert wird gab es nur den Kommentar "...von Ihnen verlangt ja auch niemand, ständig auf der Baustelle Fotos machen zu müssen, da müssen Sie halt flexibel sein".

Tag 5: Montags ging es dann endlich richtig zur Sache - der Frostschirm und die Dämmung unter der Bodenplatte wurden aufgebaut, Baustahl eingesetzt und dann die Bodenplatte mit Beton aufgefüllt, um ca. 17 Uhr war dann alles erledigt und die komplette FH Weiss Flotte zog ab.

Neben den eigentlichen Arbeiten haben wir während den Arbeiten folgende Probleme identifiziert (denen unser Bauleiter im ersten Schritt erstmal allen widersprach:

  1. Streifenfundament wurde nun doch in der originär geplanten Größe ausgeführt, unser gesamter Schotter wurde als Füllmaterial benutzt um seitens FH Weiss Beton zu sparen
  2. Die Leerrohre des Mehrspartenhausanschlusses (MSH) wurden nicht wie besprochen 5m verlegt, sondern nur 2m weit - nach Rückfrage bei den Bauarbeitern und dem Bauleiter wurde uns versichert, dass die gesamte Länge verlegt wurde (erst nach Fotobeweisen in Diskussion mit der Geschäftsführung konnten die Unwahrheiten aufgedeckt werden)
  3. In der Bodenplatte wurde - zumindest unserer Ansicht nach - ein Abwasserrohr vergessen reinzulegen (hier gab es noch keine Stellungnahme)
  4. FH Weiss hätte auch noch ein weiteres Leerrohr vergessen zu verlegen, hätten wir das nicht direkt vor Ort eskaliert

In Summe sieht nun also die Bodenplatte beinahe so aus, wie sie aussehen sollte - der Weg dorthin war allerdings recht beschwerlich und sollte wirklich nun ein Abwasserrohr vergessen worden sein, ist dieses Kapitel ebenfalls noch nicht zuende.

Nachtrag 06.11.2013: Das Abwasserrohr wurde tatsächlich vergessen - gut das uns das aufgefallen ist - nun wird in die Bodenplatte einen Ritz eingeschlagen und zu einem anderen Abwasserrohr verbunden. Na gut.
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Mittwoch, 16. Oktober 2013

Bodenplatte 2.0

Endlich ist FH Weiss auf der Baustelle am werkeln - da ich aktuell in Indien bin, gibt es alle Details spätestens am Wochenende.

Nachtrag 17.10.2013: Da FH Weiss es nun in 4 Tagen nicht geschafft hat, die Bodenplatte fertig zu stellen - sondern ein anderes Bauvorhaben dazwischengeschoben hat, geht es bei uns wohl erst nächste Woche weiter.


Dienstag, 8. Oktober 2013

Bodenplatte 1.0

Wir haben soeben die Bestätigung seitens Fertighaus Weiss erhalten, dass nächste Woche (KW42, 2013) die Arbeiten an unserer Bodenplatte beginnen werden. Genauer gesagt wird wohl nun nachfolgendes gemacht (nach besten Wissen und Gewissen bzw. Nachforschungen unsererseits). Wie schon so oft mussten wir den Termin erfragen und auch einen genauen Ablaufplan gibt es nicht, es hieß heute seitens Bauleiter "Wir kommen voraussichtlich Ende KW42" - also nächste Woche.

  1. FH Weiss muss nun als erstes die EFH (Erdgeschossfußbodenhöhe) auf das geplante Niveau bringen (wie bereits beschrieben hat der Bauleiter hier ein paar Fehler gemacht, weshalb die bisherigen Erdarbeiten falsch ausgeführt wurden)
  2. FH Weiss muss dann den Graben fürs Streifenfundament nochmal "anpassen", was uns wohl knapp 800€ pauschal kosten soll (was genau dort gemacht werden soll wurde uns bisher nicht mitgeteilt, nur dass es aktuell falsch ist) - interessant, da es nach Vorgaben des Bauleiters ausgehoben wurde.
  3. FH Weiss giesst das Streifenfundament zum Nachbarhaus
  4. Firma Geistdörfer aus Altbach liefert unseren Mehrsparten-Hausanschluss (MSH) und Verlängerungsrohre nach etwas Überredung direkt auf die Baustelle (Termin unklar, da keine Vorgabe vom Bauleiter gemacht werden kann)
  5. FH Weiss bereitet die Bodenplatte vor, baut den MSH ein (laut Vertrag inkl. Erdarbeiten für 5m Rohre - wir sind gespannt) und lässt die Bodenplatte giessen

Sollte dies alles so funktionieren wäre das kaum zu glauben - ich bin in der Zeit beruflich in Indien, da darf mein Schatz koordinieren :-)

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Streifenfundamentgraben mit Tücken

Hier ein Tatfoto des "bösen" Fundamentgrabens
Gestern bekam ich einen Anruf vom Bauleiter, dass unser Streifenfundament falsch ausgehoben wurde "da wäre jetzt eine Böschung dran, das ist nicht ideal, da haben wir jetzt ein Problem, das ist wirklich blöd und kostet Sie jetzt nochmal Geld" - SURPRISE!

Nachdem der Erdbauer und Bauleiter dies gemeinsam im Erstgespräch so festgelegt hatten das es eine Böschung geben soll damit der Schotter nicht reinrutscht, musste ich am Telefon fast lachen - nach der Geschichte mit der falschen EFH nun scheinbar noch ein Thema das FH Weiss bzw. speziell der Bauleiter wohl schnell von sich schieben will. Davon, dass er dies im Gespräch so vorgegeben hat wollte er natürlich nichts wissen.

Heißt jetzt im Detail: Während den Grabungsarbeiten die FH Weiss zwecks falscher EFH durchführen muss, wird eine Verschalung im Streifenfundament erstellt. Die abgetragene Erde wird dann in den Keil eingefüllt und verdichtet. Für diesen Vorgang sollen wir nun die Mehrkosten tragen - sehe ich erst mal noch nicht so!

Unsere Frage mittlerweile: Wieso kann FH Weiss nicht einfach - wenigstens einmal - direkt etwas korrekt machen ohne Nacharbeit und Mehrkosten??

Update 10.10.2013: Nach neuen Aussagen wird wohl doch nichts verschalt, sondern einfach soviel Beton in das Fundament eingegossen, dass auch die Böschung verschwindet. Die Mehrkosten sollen wir jetzt aber dennoch dafür bezahlen - daher haben wir das Thema abermals an den Geschäftsführer eskaliert, warum sollen wir auch für etwas bezahlen das nachweislich vom Bauleiter so vorgegeben wurde?

Update 21.10.2013: Ende vom Lied war nun, dass das Fundament wie ursprünglich geplant ausgeführt wurde und zum Böschen ohne unsere Einwilligung unser Schotter verwendet wurde - immerhin keine Mehrkosten - leider ist nun auch der Schotter weg.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Neue Woche, neuer Ärger...und die Ausflüchte!


Erst einmal die positive Nachricht - auf dem Grundstück wurde nun sowohl das Bauwasser angeschlossen (Wasserhahn vom Klemptner, Wasser-marsch vom Wassermeister der Gemeinde), als auch vom Erdbauer die Posten für das Schnurgerüst aufgestellt, sieht alles schon sehr gut aus, ABER:

...wenn der Blogeintrag schon so einen Titel bekommt muss ja wohl noch etwas anderes passiert sein und das möchte ich nicht vorenthalten.

Nach Aushebung der "Baugrube" hatten wir uns nochmals das Protokoll unseres Erstgesprächs angeschaut, da uns die Grube nicht tief genug ausgegraben vorkam. Und tatsächlich: Im Protokoll war die EFH (Erdgeschossfussbodenhöhe) mit der FFH (Fertigfussbodenhöhe) vertauscht worden, jedenfalls hatte unser Bauleiter oder sonst jemand von FH Weiss (denn die Höhenangaben waren zum Gespräch auf der Baustelle schon vorausgefüllt gewesen) dies so ins Protokoll eingetragen - EFH also 13 cm zu hoch ggü. Plan.

Dies schrieben wir unserem Bauleiter sowie dem Architekten mit der Bitte um erneute Prüfung, da wir uns nun auch nicht mehr sicher waren was stimmt - wir sind ja keine Höhenexperten.

Nachdem dann 4 Tage keiner der beiden reagierte (auch nicht auf die 2-3 Reminder Mails) bekam ich einen Anruf vom Bauleiter, der mir versicherte das hier alles mit rechten Dingen zugeht, diese Erhöhung der EFH schon lange von FH Weiss geplant war und dies "unserem Bauvorhaben gut tun würde" und nach Beurteilung vor Ort kam er zu diesem Schluss (Quatsch, war ja vorausgefüllt das Protokoll...). Weiterhin sagte er, dass FH Weiss schon seit Tagen versucht, die Gemeinde zu erreichen um etwaige Nachgenehmigungen zu besprechen. Soweit sogut dachten wir...

2 Tage später meldete sich der Architekt, dass es FH Weiss nicht möglich war - trotz zahllosen Versuchen - die Gemeinde zu erreichen, wir aber schonmal von den Nachbarn das Einverständnis zu den neuen Gebäudehöhen einholen sollten und dann müsste dies ja alles nochmal in den Gemeinderat zur Genehmigung.

Das erschien uns alles etwas seltsam (FH Weiss ist gewillt das gesamte Projekt umzuplanen ohne Mehrkosten für uns? Nach der Vorgeschichte seltsam, das riecht nach Fehlervertuschung). Also habe ich den Bürgermeister angerufen (1 Versuch ein Treffer) der mir sagte, dass solch einem Vorgehen nicht zugestimmt werden würde - aufgrund von Höhengrenzen etc, wir es aber natürlich probieren könnten, die nächste Gemeinderatssitzung sei aber erst im Mitte November (die andere hatten wir gerade verpasst). Davon setzte ich auch den Architekten in Kenntnis der mich erst einmal anzickte, dass er es wirklich probierte hätte dort anzurufen - ganze 11 Mal und er sei zu keinem Mitarbeiter der Gemeinde durchgekommen seit vielen Tagen... so ein Quatsch!

Also wurstelte der FH Weiss Architekt an anderen Lösungen die nicht in den Gemeinderat müssen und machte uns Vorschläge wie man nun weiter verfahren würde (es gingen ca. 20 Mails hin und her) bis ich sagte, Sie sollen das mit der Geschäftsführung abklären (die hatte ja ohnehin ein böses Mail von mir im Kasten) weil mir schien das alles wie so oft nicht sehr abgestimmt zu sein (schickte dem Geschäftsführer die Mail gleich in Kopie, man weiß ja nie).

Daraufhin rief mich am Abend der Geschäftsführer Herr Noller an und entschuldigte sich in aller Form bei uns, sagte dass dies ein Fehler von FH Weiss war und seine Mitarbeiter hier unmöglich agiert hätten, die Kommunikation nicht optimal gelaufen sei und er sich mit den Mitarbeitern schon entsprechend verständigt habe: Das Bauvorhaben wird gebaut wie geplant. Er sagte weiterhin, dass er sich meine lange Mail anschauen wird...

Ende vom Lied ist nun, dass oben aufgeführtes Bild nur ein Zwischenstand ist: FH Weiss wird nun den Schotter nochmal abkratzen, die Erde um 13cm abgraben, verdichten und dann den Schotter wieder draufschieben - ohne Mehrkosten für uns (theoretisch). Was für ein Stress, wieso kann FH Weiss nicht direkt am Anfang zugeben: "Ja wir haben einen Fehler gemacht, biegen wir wieder gerade!". Der Kunde muss sich dies erkämpfen und wird zwischenzeitlich behandelt wie ein unwissender Idiot - super!

Samstag, 28. September 2013

Bemusterung Fliesen und Laminat

Fliesen fürs Bad
Nachdem wir proaktiv bei FH Weiss nachgefragt hatten wann denn unsere Fliesenbemusterung ansteht, bekamen wir Kontaktdaten zugeschickt und konnten direkt Termine mit der Firma Maas und Lenz Wohntex vereinbaren. Nach Hinweis der Firma Maas sind wir auch noch bei der Firma Metzler vorbeigefahren, die auch Weiss Fliesen im Sortiment hat uns aber nicht von Weiss genannt wurde. Hier sollten wohl viele dunkle/grau Fliesen in 50x50 Dimension zu finden sein.

Heute sind wir also nach Oberroth gefahren. Wow - das ist wirklich nicht einfach, gut das wir farblich schon ein recht klares Bild hatten was wir suchen müssen, bei den Dimensionen der Platten (50x50, 30x60 o.ä.) hatten wir leider noch keinen richtigen Favorit und da mussten wir uns inspirieren lassen.

Die erste und wichtigste sowie für uns neue Aussage vorab: Firmen lassen sich nicht kombinieren - also entweder Maas oder Metzler, was nicht geht sind Badfliesen von Maas, der Rest von Metzler - schade eigentlich.

Bei Firma Metzler sind wir nicht fündig geworden, es gab zwar viele graue große Platten (hier sogar 53x53er Platten im Standard) aber wir hatten immer etwas daran auszusetzen: Zuviel Struktur, zuwenig, zu hell, zu dunkel, grünstich, braunstich, lilastich, Sonnenstich...

Fliesen für Wohnbereich und EG
Also weiter zur Firma Maas. Nach anfänglicher Enttäuschung über nur 2 graue Platten in 50x50 zeigte uns die Verkäuferin eine Platte die früher wohl einmal im Weiss Standard dabei war, jetzt aber leider im Preis angezogen hat und daher mit 1,50€ Aufpreis/m² zu haben ist, Scharm dabei: Die Maße sind 40x60, sprich ein Kompromiss aus Quadrat und Rechteck. Muss ja auch gut aussehen vor dem Hintergrund, dass wir das gesamte EG mit Fliesen bestückt haben.


Nun kamen die Mehrkosten ins Gespräch: Verlegen der Bodenfliesen an der Vormauerung, Übergangschiene an der Vormauerung aus Edelstahl statt Plastik, Aufpreis/m² Wunschfliesen... war klar, wird sich hoffentlich in Grenzen halten - Abrechnung halt leider erst nachdem der Fliesenleger fertig ist auf der Baustelle.

Laminat für DG und Schlafzimmer
Und dann weiter zur Firma Lenz Wohntex: In den restlichen Zimmern wollen wir Laminat, am besten nicht in Holzfarbe, wenig gemustert aber gute Qualität. Für 2€ Aufpreis/m² hatte der sehr nette Inhaber uns dann auch die gewünschten Holzer parat und die Sache ging relativ schnell über die Bühne. Dass die Sockelleiste verschraubt wird und nicht "aufgesteckt" ist wunderbar und auf dauer wahrscheinlich auch langlebiger.

Insgesamt war diese Bemusterung bis auf die Pflicht es selbst zu organisieren und eine dritte Firma als Option zu bekommen relativ unkompliziert - schön und danke an die Beteiligten Frau Frey und Herr Lenz!

P.s.: Nach Rückfrage haben wir erfahren, dass die Tapete erst mit dem Maler direkt auf der Baustelle besprochen und ausgesucht wird - da sind wir mal gespannt ob das wirklich so passiert.

Mittwoch, 25. September 2013

Eskalation an die Geschäftsleitung

Nachdem mittlerweile unser Frust über das ewige hin und her mit zahllosen Mitarbeitern, ständig neue Mehrkosten und eine absolut nicht existente Gesamtkoordination unseres Projektes das gesunde Level überschritten hat, haben wir heute eine lange Email an die Geschäftsleitung von Fertighaus Weiss verfasst. Mal sehen ob Herr und Frau Noller der gleichen Ansicht sind wie wir - mal sehn ob sich noch alles zum Guten wendet.

Den größten Hammer habe ich hier ja noch nicht beschrieben... folgt demnächst!

03.10.2013: Auf die Email gab es bisher keine Reaktion

Montag, 23. September 2013

Dachüberstand vs. Aussenkamin

Wie bereits erwähnt erhielten wir vor einigen Tagen einen Anruf, dass man bei aktuellem Dachüberstand von 40cm unseren bauseits zu installierenden Aussenkamin nicht durch das Dach nach oben führen könne und daher müssten wir uns jetzt entscheiden für kürzen des Dachüberstands, vergrößern oder den Kamin später mit Knick zu bauen. Meine Rückfrage damals, ob dies mit dem Bauantrag alles so hinterher möglich sei, was die einzelnen Alternativen kosten etc wurde entgegnet: Gute Fragen, wird geprüft, wir melden uns...

Natürlich hat sich niemand freiwillig gemeldet und ich musste hierzu nach einer Woche nochmal nachhaken, dann wurde es aber schlag auf schlag hektisch in diesem Thema. Wir bekamen sogar nur einen Tag später folgende Informationen zugeschickt (natürlich von unterschiedlichen Ansprechpartnern - wir kennen ja mittlerweile schon mehr als 20 Mitarbeiter von FH Weiss):

  1. Einen aktualisierten (nicht finalen) Werkplan in dem die Dachvorsprünge mit jeweils 50cm auf Nord und Südseite eingeplant waren 
  2. Eine neue Anlage zum Vertrag, in der die Nordseite mit 40cm berechnet wird und die Südseite mit 50cm berechnet wird (jeweils mit Aufpreis zu vertraglich zugesicherten 30cm, die wurden so allerdings nie in irgendwelchen Plänen vermerkt, geplant wurde gleich mit 40cm, Aufpreis von vorherein vorgesehen) 
  3. KEINE verschiedenen Alternativen wie eigentlich besprochen, keine Antwort ob der Bauantrag hier was dagegen hat 
Auf Rückfrage wo denn die verschiedenen Szenarien abgeblieben sind hieß es, unser Architekt hätte dies doch mit uns abgesprochen und daher wäre es jetzt 40cm/50cm geworden. Gut, natürlich haben wir wie so oft von unserem Architekten kein Wort gehört (manchmal Frage ich mich mit welchem Kunden er unsere Probleme eigentlich letzten Endes diskutiert...) - wenn ich genau überlege haben wir dieses Thema mit Ihm nicht einmal im Architektengespräch diskutiert. Interessant auch das die Pläne einfach was anderes sagen - wundert mich ja an diesem Punkt nicht weiter...

Jedenfalls kamen dann recht kurzfristig doch noch meine geforderten Alternativen (die ich dann selber vorgegeben habe) und wir entschieden uns nun letzten Endes dafür, den Dachvorsprung jeweils auf 0cm zu reduzieren und den Ortgang (Ostseite) aber bei 30cm zu belassen - nach Durchsicht von Bildern im Internet sieht diese Variante ganz flott aus, der Kamin passt später vorbei, die Regenrinnen gehen senkrecht nach unten ohne diese Bögen und Schnörkel an der Dachrinne - bingo!

Nachtrag 10.10.2013: Hierbei gab es nochmals einige Verwirrung: Gestern hieß es zu uns, dass die gewählte Variante mit 0cm aus optischen und konstruktionellen Gründen nicht möglich sein... Es hat nur eine Nachfrage von mir gebraucht "Warum?" und schon kam heute eine Mail hinterher, dass es doch möglich ist...

Freitag, 20. September 2013

Erdarbeiten in vollem Gange


Wie im Aushubgespräch besprochen wussten wir, dass der Erdausheber seinen Zeitplan etwas nach vorn geschoben hat um nicht mit den beauftragten Stuttgart 21 Buddeleien in Konflikt zu kommen, da fuhren wir heute auf der Baustelle vorbei um eigentlich nur mal den großen Bagger zu fotografieren der dort stehen soll (wie uns einer unserer neuen Nachbarn netterweise per Mail schrieb).

Als wir aber ankamen, war vom Bagger keine Spur - eigentlich war nichts mehr von Geräten zu sehen, vielmehr waren die Erdarbeiten einfach schon fertiggestellt und auch die Versorgungsleitungen bereits freigelegt sowie auch der Kranplatz verdichtet. WHAT?

Auf der einen Seite sehr schade, da wir keinerlei Fotos vom Geschehen machen konnten - auf der anderen Seite kann das Thema schon nicht zu Verschiebungen im Zeitplan kommen.

Jetzt sind wir wirklich gespannt wie es hier weitergeht - endlich passiert was! :-)

Mittwoch, 18. September 2013

Aushubgespräch auf der Baustelle


Heute wurde es das erste mal richtig hands-on auf der Baustelle, hier trafen wir uns mit unserem Bauleiter von Fertighaus Weiss und dem Bauleiter unseres Erdbauers zusammen auf der Baustelle. Die Kollegen von EnBW hatten sich leider nicht mehr wegen des Termins gemeldet und waren daher nicht dabei.

Wir besprachen anfangs etwas chaotisch, dann aber doch Zug um Zug die Punkte der Fertighaus Weiss Erdarbeiten Checkliste, die wir natürlich am Ende unterschreiben durften. Alles in allem verlief der Termin zufriedenstellend, auch weil der Bauleiter uns Tipps geben konnte, die uns Fertighaus Weiss bis zu diesem Tag leider noch nicht zu entlocken gewesen waren (Terrassenplanung, Einfahrt, Höhenlagen).

Allerdings gab es auch Punkte die unschön waren:
  1. Der Bauleiter vermutet, dass uns der 30T Kran aus dem FH Weiss Standard nicht ausreichen wird und wir - zwecks beengter Verhältnisse und Zufahrtswege - vielleicht einen größen Kran und somit natürlich eine hübsche Mehrkostenrechnung benötigen könnten (dies wird zwar das Kranunternehmen prüfen, aber mal ernsthaft: Wenn die die Wahl haben zwischen Einnahmen und Mehreinnahmen, wie fällt da die Antwort aus?)
    Von den Nachbarn haben wir erfahren, dass bislang immer 30T Kräne ausgereicht haben. Warten wir mal ab was da als Ergebnis dabei rumkommt.
  2. Der Mehrspartenanschluss wird von FH Weiss zwar "selbstverständlich" installiert (gekauft wird der direkt bei EnBW), die Installation ist aber nicht im Standard enthalten sondern wird "nach Aufwand" im nachhinein berechnet. Da dies so nie besprochen war und wir der Meinung sind, dass dies Transparent in die Unterlagen gehört - und zwar von Anfang an - wird dies als "fail" von uns dokumentiert.
    Weiterhin haben wir erklärt bekommen, dass die EnBW diesen Mehrspartenanschluss im aktuellen Angebot wohl nicht liefert sondern beim Subunternehmer vor Ort durch uns abgeholt werden muss? Spannend...
  3. "Einschneidung des Schnurgerüsts + Protokoll" - diese Leistung haben wir bei den Vermesserleistungen mit aufgeführt und über FH Weiss beauftragt. Heute erfuhren wir, dass die Einschneidung dort auch beauftragt ist, die eigentlich Aufstellung des Gerüsts (sprich Pfähle in den Boden und Holzlatten dran befestigen) wird aber weder vom Vermesser, noch von Fertighaus Weiss durchgeführt. Unser Erdbauer sagte im gleichen Atemzug "Wir machen das aber auch nicht". Da schauten wir uns alle kurz an und die Kollegen meinten, wir könnten dies eigentlich auch selber machen - worauf ich kurz laut lachte - und jetzt darf es tatsächlich der Erdbauer gegen Nachweis machen, danke dafür - aber Transparenz ist was anderes.
Der Erdbauer sagte dann gleich: Ok dann ist das geklärt, ich bin dann nächste Woche mit der Vorbereitung und dem Aushub fertig. Der Bauleiter sagte daraufhin, er versucht, auch die Bodenplatte vorzuziehen - dann haben wir da keine zeitlichen Probleme.

- - -

In weiteren Gesprächen mit den Planern von Fertighaus Weiss haben wir übrigens Erfahren, dass in 99,9% keine Mehrkosten beim Anschluss an das Nachbarhaus auf uns zukommen. Die Aussage war, "nur wenn das Nachbarhaus krumm und schief wäre, müssen wir etwaige Anpassungen als Mehrkosten aufführen"... was auch immer das bedeutet!

Es gab noch einen Anruf, dass man bei aktuellem Dachüberstand von 40cm unseren bauseits zu installierenden Aussenkamin nicht durch das Dach nach oben führen könne und daher müssten wir uns jetzt entscheiden für kürzen des Dachüberstands, vergrößern oder den Kamin später mit Knick zu bauen. Meine Rückfrage ob dies mit dem Bauantrag alles so hinterher möglich sei, was die einzelnen Alternativen kosten etc wurde entgegnet: Gute Fragen, wird geprüft, wir melden uns....

Ausserdem haben wir nach wie vor immer noch keine Werkplanung zu Gesicht bekommen, das Thema mit der Stütze ist nicht endgültig geklärt, der Einzugstermin ist nach wie vor offen...

Dienstag, 10. September 2013

Anlage 6 und 7 unterschrieben!

Heute konnten wir endlich die Anlage 6 (Elektro) und Anlage 7 (Heizung/Sanitär) einigermassen mit gutem Gewissen unterschreiben. Alle Punkte, die wir angemerkt hatten als "zu unrecht belastet" wurden geklärt und genullt. Wir sind gespannt wie es nun weitergeht im Planungsprozess, da in 2 Wochen die Erdarbeiten losgehen sollten, wir aber weder eine finale Werksplanung vorliegen haben, noch ein Bauleiter bekannt ist.

Nachtrag 12.09.2013: Heute wurde uns der Name unseres Bauleiters mitgeteilt, der sich in den nächsten Tagen bei uns melden wird.

Samstag, 7. September 2013

Grundstück wurde gemäht


Da jetzt hoffentlich bald (2-3 Wochen) die Erdarbeiten auf dem Grundstück losgehen sollen - und heute das Wetter noch super war - haben wir nun die bereits 1m hohe Wiese auf 525m² in 4 Stunden gemäht... mit Sensen (Benzin und manuell) sowie einem sehr starken Benzinrasenmäher konnten wir den Wuchs bezwingen und haben nun eine saubere Grundlage für die nächsten Schritte. Ganz schön anstrengend wars - zumindest mussten wir keine Bäume fällen...

Donnerstag, 5. September 2013

Es passiert nichts...

...nachdem unser Architekt vor 2 Wochen unverhofft in den Urlaub verschwunden ist und weder eine Vertretung genannt noch die 2 offenen Emails beantwortet hat (die seit Anfang August offen sind), konnten wir uns gestern endlich zur "Vertretung" durchfragen, die aber leider keine Auskunft zu unserem Bauprojekt geben kann. Wir wurden darauf hingewiesen, dass wir einfach warten sollen - aha schönen Dank auch. 

Interessant dabei ist, dass ab jetzt in 2 Wochen eigentlich die Erdarbeiten losgehen sollen - wir aber weder einen Bauleiter, noch eine endgültige Planung ganz zu schweigen von allen unterschriebenen Vertragsbestandteilen vorliegen haben. Auch lässt sich so schlecht Bauwasser und sonstiges im Vorfeld beauftragen.

Das Thema Planung und Kundenkommunikation gehört nicht zu den Stärken unseres Architekten.

Montag, 19. August 2013

Anlage 7 - Heizung- / Sanitärgespräch

Heute erhielten wir die Anlage 7 mit den monetären Details unserer im Heizungs-/Sanitärgespräch vereinbarten Änderungen. In Summe war eine Überraschung dabei: Gutschrift für eine Lamellenhaube - juhu endlich mal eine unverhofft gute Nachricht. Die restlichen Punkte der Liste waren wie schon bekannt: Mehrkosten für uns für Punkte, die laut Vertrag im Standard dabei sein sollten oder zusätzlich anders besprochen / reinverhandelt wurden.

Vor allem im Sanitärbereich wurden wir mit der Anlage sehr negativ überrascht, da hier nun bei der Wahl von Badewanne, Waschbecken und anderen Elementen jeweils bedeutende Mehrkosten aufgeführt sind. Dies vor dem Hintergrund, dass die sehr kooperative Dame bei Reisser (vielen herzlichen Dank Frau Conrad, das Gespräch mit Ihnen war wirklich gut!) am Tag der Bemusterung sogar noch mit Fertighaus Weiss telefoniert hat um zu erfahren ob die ausgewählten Elemente für uns im Standard inkludiert sind: Dies wurde seitens Weiss erneut mit einem "ja" bestätigt (passte auch zu den Aussagen bei der ersten Vor-Bemusterung mit unserem Berater vor einem halben Jahr der diese als "für Sie im Standard" angepriesen hat).

Eine weitere Überraschung: Im Standard von Fertighaus Weiss ist scheinbar kein Abluft-Dunstabzug vorgesehen, also Mehrkosten - in unserem Heizungsgespräch wurde uns aber versichert, dass es keine Probleme mit der Wechselwirkung unserer Be- und Entlüftungsanlage geben wird also werden wir dies wohl einbauen lassen! Ein Umluft-Dunstabzug ist ja auch wirklich nichts...

Auch die bodentiefe Dusche, die wir seinerzeit mit in den Vertrag verhandelt hatten verursacht nun Mehrkosten sowie die Verlängerung der Versorgungsleitungen (Wasser) im Hauswirtschaftsraum, die wir ebenfalls im Vertrag als Fixpreis verhandelten. Vormauerungen die wir ggü. der ursprünglichen Pläne stark reduzierten verursachen nun ebenfalls Mehrkosten - wir verstehen nun das Schema, förderlich für die Reputation von Fertighaus Weiss kann das aber nicht sein...

Beruhigen aber nur ein kleiner Trost an der Stelle ist, dass es anderen Bauherren mit Fertighaus Weiss exakt genauso ergeht - Blog sei Dank :-)

Nachtrag vom 05.09.2013: Die Themen Mehrkosten Dusche, Waschtische und Badewanne konnten heute gestrichen werden, war wohl bei allen Punkten ein versehen. Die Themen Versorgungsleitungen und Vormauerungen dieser Anlage (wobei hier bereits eine kleine Korrektur/Nachkalkulation nach unten erfolgte) sind noch offen.

Nachtrag vom 10.09.2013: Heute wurden ebenfalls die Themen Mehrkosten Versorgungsleitungen sowie Vormauerungen von 1000€ auf 0€ korrigiert. Somit konnten wir heute die Anlage unterschreiben. Wir haben von einem Leser des Blogs eine Mail bekommen (er baut auch gerade mit FH Weiss) der schrieb, dass bei Ihm die angeblichen Mehrkosten für Vormauerungen auch nach Diskussion erlassen wurden - Preispolitik!?

Freitag, 9. August 2013

Werkspläne zur Kontrolle - Teil 1

Während wir noch auf ein Feedback bzgl. unserer Anmerkungen zum Elektrogespräch warten erreichte uns nun eine dicke Unterlagenmappe von Fertighaus Weiss mit den Werksplänen - darauf waren wir überhaupt nicht vorbereitet, sind doch Details zu Sanitär, Elektro und Heizungsgesprächen noch gar nicht final durch uns bestätigt/abgesegnet und diskutiert worden.

Nach einem kurzen Blick in die Pläne wird auch schnell klar, dass dies nicht das Ende vom Lied sein würde und der richtige Stress nun beginnt:
1) Die Unterlagen im A2-Format, sind übersäht mit Hinweisen, Anmerkungen und Details - hier den Überblick zu behalten und alles exakt zu prüfen wird schwierig.
2) Die bisherigen Änderungen zu Elektro/Sanitär/Heizung und auch weitere Absprachen zu Fenstern waren nicht in die Pläne integriert worden.
3) Der Hausanschluss zum Nachbarhaus wird wohl - laut Kommentar auf dem Plan - auf Nachweis erfolgen und je nach Aufwand berechnet - die absolute Frechheit...
4) Und der größte Schock: Genau dort, wo später im Wohnzimmer unser Sofa stehen soll, ist nun von den Statikern plötzlich mal kurz eine Stütze eingeplant worden - ohne Kommentar, ohne Vorwarnung, nach 5 Monaten Pläne ohne Stütze nun der erste Plan mit einer - super!

Wir haben dies natürlich sofort moniert - erste Reaktion "Wenn Sie diese Stütze nicht haben möchten wird es natürlich teurer, Dachbalken müssen dann dicker werden, Stahlträger muss größer werden...". Da dies sowohl monetär als auch vom Informationsfluss und Bewohnbarkeit des Hauses unzumutbar ist (und so in keinster Weise geplant oder gewünscht war), an den Vertriebsleiter eskaliert - ist im Urlaub, mit Reaktion wird nächste Woche gerechnet, bis dahin heißt es warten. Danke.

Nachtrag 20.8.2013:
Der Vertriebsleiter ist nun aus dem Urlaub zurückgekommen und hat das Thema der Stütze mitten im geplanten Sofa - welches bei Weiss nun übrigens als "Ihr Anliegen bzgl Stütze" tituliert wird mit dem Geschäftsführer Herr Noller besprochen. Die Kollegen liessen dann von unserem Architekten ein Mail aufsetzen, dass man uns als Kunde sehr schätzen würde, die Mehrkosten allerdings absolut gerechtfertigt seien und man uns hier im Preis nur geringfügig entgegenkommen könnte denn: Auch wenn so eine Stütze die letzten 5 Monate nie besprochen war, sind wir ja quasi selbst schuld wenn wir ein so ein großes Wohnzimmer haben wollen... Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!

Donnerstag, 8. August 2013

Bauantrag genehmigt!

Kurze Erfolgsmeldung: Heute wurden die Ausnahmegenehmigungen in unserem Bauantrag vollumfänglich durch das Landratsamt bestätigt und dem Ganzen zugestimmt, sprich der Antrag ist nun durch. Fein, es kann also wie geplant losgehen!

Dienstag, 30. Juli 2013

Anlage 6 - Elektrogespräch

Heute erhielten wir die Anlage 6 zum Elektrogespräch. In Summe sind wir positiv überrascht, unser Ansprechpartner hat hier sehr sauber gearbeitet, fast alle Elemente die wir besprochen haben sind auch enthalten, einige Kleinigkeiten haben wir dann noch gefunden. Was noch fehlt ist der Elektroplan digital.

Was allerdings wieder ärgerlich war, ist die Tatsache, dass laut Anlage der Baustrom nun doch nach tatsächlich verbrauchten Einheiten abgerechnet werden soll. Dies vor dem Hintergrund, dass wir vertraglich vereinbarten, dies über eine Pauschale abzuwickeln (haben wir auch nochmal schriftlich damals zugesichert bekommen). Hier bin ich besonders auf die Reaktion von Weiss gespannt gepaart mit der Frage wie lange die Halbwertszeit von schriftlichen/vertraglichen Bestandteilen im Hause Fertighaus Weiss wirklich ist...

Neben der Leerrohrdiskussion die ich bereits beschrieb und welche uns immernoch schockierend begleitet, hatten wir ansonsten nur marginale Kommentare - auf eine Rückantwort warten wir aber noch.

Nachtrag 21.08.2013 - wir warten bis heute auf eine Rückantwort zu dieser Anlage)

Nachtrag 10.09.2013 - Wir konnten heute die Anlage unterschreiben. Uns wurde bestätigt, dass wir den Baustrom ebenfalls in unserem Vertrag inkludiert hatten und daher wird dieser von FH Weiss getragen.

Nachtrag 28.10.2013 - Diese Woche erhielten wir endlich den Elektroplan digital :-)

Freitag, 26. Juli 2013

Heizung-/Sanitär-/Elektrogespräch - Freude und Schock!

Nach einem erneuten Monat des Wartens fuhren wir wieder nach Oberroth - im Gepäck eine 20-Seitige Powerpoint Präsentation die unseren gefühlt 3 wöchigen non-stop Planungsfortschritt zur Elektroplanung des Hauses enthält, Steckdosen, Netzwerk, Sat, Leerrohre, Lichtschalter und die Planung der RWE Smarthome Endgeräte sowie elektrischen Rollläden und Küchenplanung.

Heizung

Bei Fertighaus Weiss angekommen ging es mit dem Kollegen der Heizungssparte los: Wir setzten fröhlich Ein- und Auslässe für die Be- und Entlüftungsanlage der Heizung, Pollenfilter und diverse andere Installationskästen in das Haus ein. Da wir uns hierüber im Vorfeld leider keine Gedanken gemacht hatten (der Experte vor Ort wird das schon wissen) war dies etwas zäh und wir mussten viel Diskutieren und vor allem logisch Hinterfragen (was heißt mussten...eine gewisse Skepsis war eben aufgrund der Vorgeschichte vorhanden).

Die Positionierung von Toiletten, Spühlkästen und Vormauerungen wurden ebenfalls direkt besprochen Alles in allem war das in Ordnung.

Elektro

Dann kam der Elektro-Knaller: Viel hatten wir uns ja wie bereits erwähnt schon ausgedacht, leider wurden unsere Pläne in den ersten 5 Minuten des Gesprächs mit dem Elektro-Meister von Fertighaus Weiss durchkreuzt mit der Aussage: "Leerrohre? Wir verlegen keine Leerrohre im Haus, da können wir Ihnen nicht garantieren, dass Sie später noch was durchziehen können - also nein, Ihre Ideen machen wir so nicht mit vergessen Sie das ganz schnell wieder".

"ET BOUM c'est le choc" wie der Franzose nun sagen würde.

Hatte Ich mir doch wirklich den Kopf zermartert wie man vernünftige Leerrohrkonzepte für meine futuristische Glasfaserverkabelung in 20 Jahren einziehen könnte ist das alles für die Katz. Eigentlich war dies nur so schockierend weil uns von unserem Berater dies großspurig verkauft wurde: "Lassen Sie einfach später im Elektrogespräch im Zweifel die Sat-Dosen etc weg und ziehen Sie das später selber im Leerrohr durch, so können Sie noch etwas Geld sparen". Witzig ist auch, dass wir besagte Leerrohre auch im Angebot stehen haben, sogar bepreist. Aha schön und nun?

Wir haben dann kurzfristig alles umgeplant vor Ort und sowohl SAT als auch die Netzwerkleitungen einplanen lassen - ein Gespräch zwischen Elektro-Meister und Berater steht zum Thema Leerrohre noch aus - bin auf das Ergebnis gespannt, aktuell ist ja Urlaubszeit bei Fertighaus Weiss, da dauert das etwas.

Die Themen Steckdosen, Lichtschalter und Brennstellen liefen relativ unkompliziert, unsere Vorbereitung war grandios - auf einige kleinere Anpassungen haben wir uns dann dennoch eingelassen. Leider war die Nutzung von RWE Smarthome noch Neuland (also nicht für mich) und daher entstand noch das ein oder andere Gespräch - der Kollege versprach dies auf Kompatibilität mit den von Weiss verbauten Teilen zu prüfen, fand ich super.

Sanitär

Nach dem Elektro-Stress ging es dann zur Firma Reisser. Die Erfahrene Kollegin hat uns den Standard und die Möglichkeiten der Erweiterung gezeigt. Alles in allem sind wir hier sehr zufrieden mit den Produkten und der entsprechenden fachmännischen Beratung vor Ort.

Fazit
Der Elektro-Kollege hat sehr schnell Anlage 6 (Elektro) zusammengestellt, die wir bereits mit Kommentaren zurückschickten. Weitgehend unspecktakulär, da sehr sorgfältig gearbeitet wurde, einige Fragen und Anmerkungen hatten wir natürlich dennoch. Die Rückantwort sowie die Klärung zum Thema Leerrohre steht allerdings aufgrund der Betriebsferien bis heute (13.08.) aus. Ebenfalls fehlt bisher die Anlage 7 zum Thema Heizung und Sanitär.